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walckerBlog
05.06.09
aeolineBlog
14.04.09
EFW-Blog 01.05.09
walckerflash.de
22.02.09
orgelbuch
21.02.09
NEWS
2009
APRIL - JUNI |
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please sign to keep the famous organ (Gerard Bunk &
Walcker) in Dortmund Reinoldi (picture left above):
erhaltet_die_bunkorgelreinoldi@walckerorgel.de
site:
www.Bunkorgel-Reinoldi.walcker.com
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| 05.Juni |
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In England gibt es zur
Zeit zwei Themen
über die man grundsätzlich überhaupt nicht spricht: (a) der Rücktritt von
Gordon Brown, der ohnehin nächste Woche eintritt (sorry Gordon) und
(b) die Europawahl, die keinen Menschen hier interessiert. Dafür haben wir
erhebliche Zugriffe auf unsere Blogs in Sachen Walcker-Orgel in Tomintoul,
die exemplarisch die Walcker-Pneumatik vergangener Zeiten zeigt.
(Walcker hat sich schwerpunktmässig von 1892 bis zum ersten Weltkrieg damit
befasst und ab 1905 mit Startpunkt München-Odeon, eine Orgel, die mit
Max Reger gebaut wurde, mit elektrischen Trakturen und ihrer
Weiterentwicklung befasst. Ich glaube bei Pneumatik gab es keine wesentliche
Neuerung ab 1905 mehr und damit steht unser Werk in Tomintoul am Ende der
Entwicklung und sicher auch auf dem Höhepunkt der Walckerschen
Qualitätsentwicklung. Den Weg zu den pneumatischen Trakturen ist Walcker
eigentlich problembehaftet gegangen. Paul Walcker, der entscheidende
Befürworter hat sich mit den Brüdern in dieser Sache überworfen und ging
dann zu Sauer, wo er später zum Betriebsleiter von Wilhelm Sauer ernannt
wurde und vor allem die pneumatisch gesteuerte Orgel im Berliner Dom als
leitender Mann führte. Carl Walcker, Betriebswirtschaftler und beileibe kein
Orgelbauer, hat sich sehr reserviert zu dieser Pneumatik verhalten und auch
später bei der von Oscar favorisierten "elektrischen Traktur" Zurückhaltung
geübt) In der
Tat ist die Pneumatik ein äußerst kompliziertes Gebilde, das uns aber zeigt,
mit welcher Detailversessenheit und Hingabe die Orgelbauer des beginnenden
20JH gearbeitet haben und wie sie gedacht haben. Das zu respektieren und die
originale Erhaltung dieser Gedanken auszuführen ist unser Anliegen und unser
Wille ist es auch, diese Ideen nach Außen transparent zu machen. Hier also
unser
nächster Blog: Zusammenbau der Orgel in Tomintoul
mit einer Zeichnung der mechanischen Kegelladenorgel von Eberhard Friedrich
Walcker nach Sydney - wo auf die Analogie der Gestaltung hingewiesen sein
soll. |
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| 04.Juni |
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Feste Kombinationen bei pneumatischen Orgeln:
wie wurden sie realisiert, diese teilweise gigantischen Steuerungen, die
riesigen Aufwand an mechanischer Kleinst-Arbeit mit sich brachten. Wir haben
eine Menge Zeichnungen studiert und sind nun verblüfft, wie man solche
komplexe Dinge an einem einfachen Foto zeigen kann. Unser apostolisch
zwölfter Blog aus dem Crofft-Inn. Dem Restaurant, das einen Blogleser schon
zu Hallizunationen verführte. Wir sind außerdem sehr erfreut von einem
Orgelbauer zu hören, dass er einen vergleichbaren Neubau a la Tomintoul
plant und daher auf alle Maße und Konstruktionen sehr begierig ist.
Ein Koffer meldet sich zurück:
nach sechswöchiger
Reise von Australien über Nordafrika meldet sich mein Koffer endlich
ziemlich zerdeppert aus dem Kölner HBF: keine Lust mehr weiterzureisen, und
ob man ihn noch annehmen will. Nachdem ich fast alle Ladegeräte und
Büroutensilien neu gekauft habe dennoch Erlösung. Denn die Ersatzgeräte
taugen kaum. Und eine vollgelade Festplatte mit allen empfindlichen Daten
samt kompletter Australia-Picturia wieder in Rückbesitz nehmen zu können,
das ist schon fast heilsame Erlösung. |
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| 03.Juni |
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Die
Walcker-Orgel Opus 382 Paffenweiler
wurde 1880 von den
Söhnen gebaut und später mit einem seltsamen dritten Manual bestückt, das
man als eine Parodie auf die Orgelromantik auffassen kann. Interessant die
Orgelgestalt, streng nach EFW und die schon weit von ihm abweichende
Disposition der Söhne. Dazu heute ein Feedback:
Hallo Herr Walcker, das "Anti-Wacker Gebilde" in Pfaffenweiler hat die Fa.
H. Weber aus Engerazhofen 1998 gebaut. Ebenso wurden Pedal 4' sowie die
beiden Ped. Zungen und der Geigenprinzipal neu gebaut. Aeoline, Mixtur und
Oktavbass 8 sind aus Lagerbeständen zusammengesucht. OSV war Hans Musch aus
Freiburg. Quelle: Kirchenmusikalische Mitteilungen der Erzd. Freiburg Heft
43, Juli 1999 Unglaublich, dass man noch 1998 meinte eine für ihre Zeit an
sich perfekte Orgel "verbessern" zu müssen. Wo war das Denkmalamt? Muss man
das verstehen? Beste Grüße P. -
Ich meine nein! - es
ist einfach unverständlich, wenn man nahezu "stilreine" Instrumente
mit einem solchen Zuckerguss an wesensfremden Elementen aufmischt, dann
zerstört man eine tadellose historische Zusammenhängigkeit auf Kosten
schnelllebiger Effekte - ewig gestrige Geistlosigkeit. gwm
aus Australien:
Hello Gerhard, I have just
been looking at your website - great music. My ambition is to be able to
play the Reger "Ein feste Burg". Thanks for your work in re-voicing the
organ it now has a much fuller sound. Ian Kummerow, organist of St. Peter
Neues aus Methuen:
Lieber Herr Walcker, Wie versprochen hier
ein erstes “feedback“ vom Festakt in Methuen am letzten Wochenende, ein
review in der Musikzeitung der HMA. Ich habe leider meine Kamera nicht dabei
gehabt, allerdings wurde fleissig photographiert und der ganze Festakt auch
auf HD video aufgenommen so dass ich Ihnen hoffentlich auch noch
Bilddokumentation zukommen lassen kann, entweder direkt oder durch Herrn Lee
Eiseman, den Sekretaer der HMA und Organisator des events. Ich hatte mich in
einem etwas bukolischen Kostuem vor die Menge begeben da ich keine so
feierlichen Kleider auftreiben konnte, wie Herr Friedrich Walcker auf dem
Altersportraet traegt, allerdings hat es die Besucher offenbar trotzdem
ueberzeugt. Ich kann bislang nicht glauben dass wir tatsaechlich so viele
Besucher an der Nase herumgefuehrt haben, als ich auf dem Originalspieltisch
gemimt habe waehrend Herr Sykes hinter einem Vorhang den tatsaechlichen
Orgelspieltisch bediente, nun denn...das Ganze dauerte furchtbar lange, so
ca. 2.5 Stunden aber das Programm stammte ja auch aus einer Zeit in der die
Menschen es etwas gemuetlicher angehen liessen.
http://classical-scene.com/2009/05/15/the-boston-music-hall-organ-commemorated/
Mit besten Gruessen aus Boston und nochmals
bestem Dank fuer die freundliche Uebersendung der Materialien aus Ihrem
Archiv.
CW -Ps:
Fast haette ich es vergessen zu erwaehnen: die Orgel klingt phantastisch und
erfreut sich bester Gesundheit soweit ich das mit meinen Ohren beurteilen
kann!
Olivier Schmitt am Harmonium.mp3-
spitze!, Klänge, die wir wieder brauchen, in Orgeln.
unser elfter Blog aus Schottland:
die
Bassmelodiekoppel oder Bourdoncouple wird hier in mehreren Bildern
gezeigt und erläutert. Wie wird eine solche komplexe Schaltung per Pneumatik
realisiert? Dies können wir allerdings erst später anhand der Zeichnungen
die dann ebenfalls nachgereicht werden erklären. Nach Schottland zur
Einweihung beider Orgeln habe ich Olivier Schmitt eingeladen, der bereits
zugesagt hat und jetzt intensiv übt, - im Whiskygläser einschenken.
Voraussichtlicher Termin: Sept 09.
Für
Alle, die uns bereits in Germanien vermissen: wir werden nächste Woche ein
paar Tage auf den Kontinent kommen, aber dann auch nach Bukarest reisen, um
dort Arbeiten an der Walcker-Orgel in der Evang. Kirche durchzuführen.
Bereits ab 22.6. sind wir wieder in Schottland, wo es mindestens bis
in den späten Juli hinein mit Arbeit und Blogs (auch musikalischer Art)
weitergehen wird.
Schottland ist landschaftlich wohl das Schönste,
was Europa zu bieten hat.
Ein Beweis dafür sind
die sehr stark vertretenen Motorradfahrer und Wanderer aus allen Teilen des
Kontinents (Europas - wer redet noch von Deutschland?) Wir haben den
nordwestlichen Teil der Highlands restlos abgegrast und mit rund 8000 Fotos
unsere Laptops bestückt, die, wenn viel Zeit übrig bleibt einmal als
Landschafts-Internetseiten das Licht der Welt erblicken sollen. Darunter
solch wunderschöne, abgelegene Villas, churchyards, castles, die nie in
einem Reiseführer erwähnt wurden, und die gerade dadurch eine herrliche
Faszination ausstrahlen. Das Land bezahlt diese herrlich, mürbe Schönheit
mit klimatischer Askese: man hat hier praktisch nur ein paar Tage im Mai,
Juni und Juli, um diese Ästhetik geniessen zu können, dann wirds schon
wieder ungemütlich. Ein Grund für unseren Arbeitszeitpunkt. Ein Glanzpunkt
bisher: Dunnator Castle, Bild links: auf diesem Felsen standen seit 680
Festungen aller Art. Heute dieses romantische Bauwerk, das 1685 zerstört
wurde. |
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| 29.Mai |
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Ganz, ganz schnell muss
ich mit
defektem Laptop, der nur wenige Minuten Zeit zur Verfügung stellt, unseren
nächsten Blog anzeigen:
Schrauben am
Magazinbalg in Tomintoul,
der auf einige Rückfragen hin kreirt wurde, weil einigen Leuten nicht klar
war, wie man verrostete Schrauben aus alten Orgeln herausbekommt. Hier
jedenfalls der ultimative Blog der zeigt, mit welchen einfachen Mitteln man
derartige Arbeiten durchführt.
Elemente der pneumatischen Walcker-Orgel
aus 1904 (Tomintoul)
unser Neunter Blog
aus Schottland, der während dem Wieder-Zusammenbau der Orgel vorbereitet
wurde. Dabei wollen wir auf ganz bestimmte Bauweisen hinweisen, die es nach
1905 so nicht mehr gegeben hat. Denn danach stand nicht nur die
"Taschenlade" auf dem Programm der Firma Walcker, sondern auch die
Kegelladen wurden nach 1905 ausschließlich als "Membranen-gesteuerte"
gebaut. Überhaupt keine Frage aber ist, dass Keilbälgchen wesentlich länger
halten. Dieser Blog wird später mit einer Zeichnung der Firma Walcker aus
dieser Zeit ergänzt, die mir momentan nicht zugängig ist. Wir haben
ebenfalls aus unseren Erfahrungen mit diesen eingerosteten Schrauben ein
paar interessante Details ergänzt. |
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| 24.Mai |
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Mit
den Bild-Grüßen
aus Schottland wollen
wir einige Verwandte und sonstige Bekannte grüßen und zeigen, dass wir auch
am Wochenende tief in die schottischen Highlands eingewoben sind und
ungeheuer begeistert sind über dieses Land, das nicht nur Stille und Schafe
zu bieten hat. Manche der Castles warten mit fantastischen Gärten
auf, die von großer Kunst in der Pflege solcher Kulturen erahnen lässt.
Diese Landschaften und Gärten verschmelzen an manchen Orten mit den
verfallenen Burgen so gekonnt, dass man nicht glauben kann, es habe je Leben
auf diesen Burgen oder Schlössern geherrscht. Leider haben wir hier momentan
nicht die technischen Voraussetzungen, um größere Bildershows oder Videos zu
zeigen, so bleibt nichts als jede Ökovariante an Bildern, wie eben das hier
gezeigte. Ab Dienstag geht es weiter mit unseren "Werkblogs" aus Inveraven
und Tomintoul. |
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| 22.Mai |
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unser 8.Blog aus Schottland
zeigt den Magazinbalg
der Walcker-Orgel, der mit einem Schöpferbalg ausgestattet ist, und der auf
zwei Arten betrieben werden konnte. Heute haben wir noch den
Handschöpfer, mit dem Wind ohne Strom erzeugt werden kann. Interessant hier
in Schottland ist, dass die beiden Orgeln, die wir momentan spielfertig
herrichten, kaum Verschleiß in Lederteilen oder gar im Holzelementen
aufweisen, sondern als alleiniges Problem starke Oxidation bei allen
Metallteilen aufweisen. Die Luft hier im Norden Europas scheint völlig
industrieabgasefrei zu sein und damit nicht nur für den Menschen seine
positive Wirkung zu entfalten. Morgen geht es nach vier Orgelstunden hinaus
ins Gelände um Landschaften, Schlösser und Burgen zu erkunden, von dem
dieses Land so reich gesättigt ist. Es wurde auch angezeigt, dass gutes
Wetter sein soll. |
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| 21.Mai |
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Telekolleg Orgelbau
(so ein Kommentar zu
unseren Blogs) mit einer neuen Folge, diesmal der
siebte Blog mit der Hill-Orgel
in Inveraven und sehr interessanten Details aus dem Schleifladenbau in
England des 19.JH. Diese Orgel ist ebenfalls durch ein Übermaß an
Feuchtigkeit zugrunde gegangen und seit 8 Jahren unspielbar. Also rechnen
wir mit schönen Überraschungen, besonders bei den Ventilen, wo wir aber in
jedem Fall präventiv gegensteuern werden. Aber in dieser Umgebung, man sehe
sich diesen herrlichen mit Zypressen umgebenen Friedhof an, da ist Orgelbau
schon eine sehr metaphysische Angelegenheit, wo man eigentlich keine
weiteren Bedürfnisse mehr hat, außer die Orgel endlich wieder zum Erklingen
gebracht zu haben. |
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| 20.Mai |
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Sechster Blog aus Schottland:
wie zeigt man solche
komplexe Pneumatiken, wie es in diesem Werk in Tomintoul verdichteter kaum
noch vorstellbar ist, einem weitgehend unvorbelastetem Publikum. Wir haben
aus Australien, USA, aus Deutschland und anderen Ländern Anfragen bekommen,
die sich mit der Orgelbauer-Terminologie beschäftigen und natürlich
immer ein gewisses Problem darstellt. Insbesondere, wenn man über Arbeiten
sprechen will, wo die Fremdsprache schon Probleme bereitet. Daher sind Fotos
die man leicht beschriften kann eine einfache Lösung. Ich habe in diesem
Blog ganz speziell für orgelinteressierte Laien Erläuterungen eingebracht,
die selten derartige Anblicke in seltene Orgelsysteme bekommen. gwm |
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| 19.Mai |
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Castles from Scotland:
das war unser
Thema Samstag, Sonntag, als wir von Elgin über Inverness nach Loch Ness
gereist sind und dann
am Sonntag hier im Umkreis von 60 km alles angesehen haben, was auch nur den
Anschein hatte als Schloss, Burg, Kirche oder repräsentative Villa
durchzugehen. Dabei hat man sich mit ortsüblicher Literatur versorgt und
erfahren, was hier für besondere Renner sind, die am kommenden Wochenende
durchgeklappert werden. Auf unserer Pause zwischen 10.und 20. Juni in
Deutschland werden wir einen Zwischenstopp in Bukarest einlegen, um dort den
Ausbau in der Evang. Kirche an der Walcker-Orgel vorzunehmen. Direkt nach
Schottland geht es nach Costa Rica und danach nach Italien um an neuen
Ausschreibungen teilzunehmen. Langeweile ist also dieses Jahr kaum angesagt
und auch kaum im Globel Village aufzufinden. Mein Koffer aus
Australien mit allen wichtigen privaten und geschäftlichen Dingen ist immer
noch auf Reise. Gelegentlich ruft ein Mitarbeiter von UPS an, um mir
mitzuteilen, dass man schwer auf der Suche ist. In den nächsten Tagen werden
wir hier wieder einen EFW-Blog mit Kempten starten und natürlich unsere
Orgeln weiter durchleuchtend zeigen. |
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| 17.Mai |
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Vierter Blog aus Schottland:
the Hill-organ 1882(?)
from Inveraven
near Ballidalloch. In diesem ersten Blog über diese Schleifladenorgel zeigen
wir an mehren Bildern die Ausgangssituation und wir versuchen bei diesem
Blog möglichst in englischer Sprache die orgelbautechnischen Probleme bei
der Wieder-Spielbarmachung dieses Instruments aufzuzeigen und zu klären. Am
Ende der Arbeit muss natürlich stehen, dass alle diese wohlklingenden
Register in einem harmonischen Zusammenhang erklingen.
Fünfter Blog aus Schottland:
die Arbeitslisten des
Balgmachers Reuttenmüller
aus dem Jahre 1889/90
bei der Firma Walcker, die auf dem Balgdeckel der Orgel in Tomintoul
gefunden wurden. Diese Listen sind hochinteressant weil sie teilweise einen
neuen Aspekt bei der Arbeitsplanung in der Firma Walcker offenbaren. Es ist
nämlich neu zu erfahren, dass die Brüder Fritz und Eberhard Walcker auch in
der Kontrolle dieser Arbeitszettel eingebunden waren. Wir sehen weiterhin
mit welchen Arbeitszeiten damals gearbeitet wurde und an welchen Orgeln der
Balgmacher beschäftigt war und wohin er auf Montage geschickt wurde. Sehr
interessant war für uns zu erfahren, dass Reuttenmüller auch an der
Walcker-Orgel nach Rom, Santa Cecilia gearbeitet hat, wo wir nächstes Jahre
die Renovierung durchführen werden. |
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| 15.Mai |
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Dritter
Blog aus Tomintoul:
in diesem Blog zeigen
wir ein paar interessante Details aus der pneumatischen Walcker-Orgel in
Schottland, die demonstrieren mit welch großartiger Qualität das Instrument
gebaut wurde. Wir haben doch einige größere Probleme mit der Ausbau durch
extrem eingerostete Schrauben, aber haben dennoch einen größeren Teil der
Verrohrung bereits ausgebaut. Ab morgen, übermorgen werden wir diese Blogs
durch weitere über die Hill-Orgel ergänzen. Links ein Bild, heute auf der
Heimfahrt, die Highlands in bester Idylle: einfach eine großartige
Landschaft. |
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| 14.Mai |
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Zweiter Blog aus Tomintoul:
in diesem Blog wird
die klare Konstruktion dieser pneumatischen Walcker-Orgel anhand des Abbaues
sehr deutlich erkennbar. Auf viele Anfragen der letzten Jahre aufbauend, wie
und welche Konstruktionen bei rein pneumatischen Orgeln vorherrschen, habe
ich einmal aus der Perspektive von interessierten Orgelfreunden diesen
Bildablauf hier niedergelegt. Für alle Freunde idyllischer Bilder aus dem
europäischen Grenzgebiet: Heribert Klein in Tomnavoulin, gegenüber seiner
Herberge, einem Kleinstdorf mit 5-6 Häusern, wo wir jeden Morgen bei Frank
ein phantastisches Breakfast zu uns nehmen. (Bild rechts) |
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| 13.Mai |
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Erster Blog aus
Schottland :
verrostete Schrauben ausdrehen,
das nämlich ist die erste grundlegende Arbeit die jeder Orgelbauer in
Schottland irgendwann ausführen können muss. Und daran zeigt sich, wie
erfolgreich danach die ehemals schöne Oberfläche dieser Orgel
aussieht. Ich hoffe wir haben hier´an beiden Orgeln unser Bestes gegeben.
Das erste Mal aus Schottland und das erste Mal aus einer typisch englischen
Pinte, in der mehr als zwanzig Schotten mit Bierglas in der Hand teilweise
ganz erstaunt waren über die drei verrückten Deutschen, die da in einer Ecke
sassen und wie behämmert ihre Laptops malträtierten (alles ohne Bier und
Whysky). |
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| 12.Mai |
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aus
Schottland die ersten NEWS:
seit zwei Tagen sind wir nun auf den Highlands und bereits an zwei Orgeln
tätig. Die Walcker-Orgel aus 1904 in Tomintoul und die Hill-Orgel aus 1886
in Inveraven. Hierzu wollen wir regelmässige Arbeitsberichte hier auf
unseren Blogs zeigen und Eindrücke aus Schottland. Hier haben wir Tageslicht
von 4 Uhr bis 22 Uhr , zudem sind wir zwischen zwei Schafweiden eingebettet
auf einer eigenen Wiese, an der so drei-viermal am Tag ein Auto
vorbeizuckelt. Auch Handy- und Telefonverbindung sind sehr stark gedrosselt
- aber immerhin vorhanden. Also am Ende der Welt tief in ursprüngliche Natur
eingetaucht, nur noch Vogelgezwitscher und ein paar verlorene Schafe hört
man und das Klirren der Whisky-Gläser. Die Orgeln hört man erst wieder in
vier Wochen. |
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| 09.Mai |
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Nochmals
Frankfurt, Paulskirche:
Sehr geehrter Herr Walcker, in J.G. Töpfer: Die Theorie und Praxis des
Orgelbaus (Ausgabe von Max Allihn, 1888) findet sich auf S. 129 (erster
Abschnitt) ein Hinweis auf die 32'-Stimmen in Frankfurt. Dort werden die
Mensuren "der weiten 32-Fussstimme" und "die des engen 32-Fuss-Contrabasses"
beschrieben. Also doch zwei 32-Füßer? Herzliche Grüße aus Schramberg ,Rudi
Schäfer. Antwort:
Sehr geehrter Herr
Schäfer, vielen Dank für den Hinweis: in jedem Fall zwei Register, die
unterschiedlich mensuriert sind. Aber doch mit Sicherheit nur eine große
Oktave! Weil sonst wäre doch die Geschichte von Eberhard Friedrich Walcker
mit dem Spanofen sehr ungewöhnlich. Mit besten Grüßen, Gerhard Walcker-Mayer
OPUS 3316 -
Duisburg-Hochfeld, Pauluskirche:
sind die
Rössler-Mensuren Ursache für die damaligen Klänge? Besuch des bekannten
Orgelkomponisten und Organisten Thomas Meyer-Fiebig an dieser Orgel und ein
Kommentar: meine Frau und ich hatten während unserer Deutschland-Reise im
März Gelegenheit, die Orgel in der Pauluskirche in Duisburg-Hochfeld zu
besichtigen. Allein aus der Lektüre der Disposition zuvor war mir klar
geworden, daß es sich um ein unter dem Einfluß der Gedanken von E-K. Rössler
entstandenes Instrument handeln mußte, was sich auch bestätigte: im
Spielschrank ist ja ein Schildchen angebracht: Mensuren Ernst-Karl Rössler.
Vom Klang der Orgel war ich dann aber doch über alle Erwartung positiv
überrascht - vor allem das Register "Spanischer Hintersatz" im III. Manual
hat(te) es mir angetan. Diese von Rössler ja gerne disponierte Stimme habe
ich in Duisburg erstmals gehört. Aber auch die anderen Mixturen klingen für
meine Ohren wunderbar und geben dem Pleno der Orgel einen prächtigen Glanz.
Das ist jetzt kein Zurücksetzen der anderen Register - es ist im Einzelnen
wie im Ganzen eine wunderschöne Orgel, die das Glück hat, von ihrer Gemeinde
geschätzt und geliebt zu werden, wie wir meinen, und wir freuen uns, daß wir
eingeladen worden sind, dort am 22. August 09 eine Orgelmusik zu spielen.
OPUS3316_DISPO+BILD.PDF in jedem Falle eine
gute Gelegenheit diesen Konzerttermin vorzunotieren.
Leider hat es nicht
gereicht hier auf unseren Seiten noch einen
umfangreichen Bericht über unsere Reise in Australien zu zeigen. Grund dafür
sind UPS und die äußerst problematische Fluglinie Quantas sowie der Airport
in Sydney, wo man die Verschlampung meines Koffers billigend in Kauf nahm.
Irgendwann soll er in Dubai aufgetaucht sein - aber bis heute ist das gute
Stück mit einem Dutzend Ladegeräten für Kamera, Film, Laptop, Audio
u.a. sowie Planer und Pinnummern für Bankkonten und einer mit Foto und
privaten Daten gefüllten Festplatte, nicht mehr in meine Hände zurück
geraten, so dass ich davon ausgehen kann, dass in nächsten Wochen erhebliche
Probleme mit diesen Dingen geschehen können. Wer also meint, dass heute in
globalen Zeiten, so ein Kofferservice eine emotionslose Sache sei, den kann
ich beruhigen: es ist nichts chaotischer als der Service solcher
Unternehmen. Nur in der Optik bemüht man sich um "Bildbereinigung" während
im Hintergrund eine an Dilettantismus nicht mehr zu überbietende Crew ihr
Unwesen treibt . Wir werden am kommenden Montag zu dritt nach Schottland
reisen und denken, dort, in dieser herrlichen Landschaft und Atmosphäre mit
einem sehr beruhigten und "jenseitigen" Orgelbau wieder in Berührung zu
kommen. Denn danach steht wieder Anstrengendes in Richtung Südamerika an.
Wir sind aber auch hier in Deutschland in der Planung einer
hochinteressanten "Orgelsache" eingebunden. Darüber später mehr. Von
unser Bukarester OrgelCD sind 800 Stück in Auftrag gegeben. Das wird in 4-6
Wochen zum Vertrieb kommen. |
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| 06.Mai |
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Rom
Santa Cecilia:
Auftrag zur Renovierung der Oscar Walcker- Germani-Tamburini
Konzert-Orgel
wurde
heute an unsere Firma vom Direktorium des Conservatorio di Musica Santa
Cecilia erteilt. Die Durchführung dieses Auftrages erfolgt im Jahre 2010 .
Diese Orgel, die ursprünglich von der Firma Walcker mit Enrico Bossi und
Renzi (opus 536 III/31, 1894 und in Oscar Walcker "Erinnerungen" S20
beschrieben) gebaut wurde, ist in den 60er Jahren von dem bekannten
Organisten Fernando Germani mit der Firma Tamburini
unter Beibehaltung aller Walcker-Register auf insgesamt 72 Register
erweitert worden. Das Werk das dazu ein sehr großes Spektrum an
Transmissionen und Sub-Superkoppeln besitzt mit rund 125
Registerschaltmöglichkeiten, wurde in diesem Zusammenhang leider (komplett?)
auf Schleifladen umgebaut und wird vor allem als Ausbildungsinstrument
und als Konzertorgel verwendet. Auf jedem Falle wird nun unsere zweite
Konzertsaalorgel (auch Bukarest wurde von Oscar Walcker in seinen
Erinnerungen sehr ausführlich erwähnt, so dass ich eigentlich nur noch
dieses Buch für meine Orgelbauerzukunft heranziehen muss) im Abstand von
zwei Jahren, uns sehr viel Engagement und Freude bereiten wird, da bin ich
mir sicher!
(Links die Tamburin, rechts die Walcker-Orgel)
! Dringend
gesucht: Kunstharmonium
(Mustel
oder Titz)
Für einen Interessenten aus Frankreich suchen wir dringend ein solches
Harmonium gegen Barzahlung und Abholung von unserer Seite. Auch
restaurationsbedürftige Instrumente sind gefragt. Bitte melden Sie sich bei
gewalcker@t-online.de
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Der
5te Evangelist:
endlich in einer
zeitgemäßen Form, jugendlich und voller Feuer, so wie er immer schon war.
Zeichnung von gwm. Und rechts eine australische Landschaft, die ich heute
gewissermaßen in Krankenstand erstellt habe. Wie ich erfahren habe soll es
eine Aufnahme von Rothkopf an der Walcker-Orgel in Wemmetsweiler
geben, die wir hier veröffentlichen wollen. Außerdem warte ich noch auf
einen Koffer aus Australien, wo meine Festplatten eingegraben sind und
andere Dinge, die ich dringend für weitere Bearbeitungen benötige. Ansonsten
Warteschleife für einige Anfragen. Man merkt halt immer erst am Fehlen der
Dinge, wie sehr man sie braucht.
Granz dringend
empfehlen kann ich diesmal verbilligte OrgelCD's von Dabringhaus+Grimm
bei Zweitausendundeins. So z.B. Baumann, Max - Sämtliche
Orgelwerke von Rosalinde Haas bespielt, 2CDs zu je 3,99; Jan Janca
- Orgelwerke Vol1 und Vol2 von Ludger Lohmann gespielt,
je CD 2,99; Wolfrum Phillip -gespielt Sander CD 2,99 -
Orgellandschaft Schleswig, Baumgratz, ist leider ausverkauft. |
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| 04.Mai |
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Nochmals Leipzig-Reudnitz:Sehr
geehrter Herr Walcker-Mayer, leider konnte ich Sie telefonisch nicht
erreichen. Daher nun wieder auf diesem Weg meinen ganz, ganz herzlichen Dank
für Ihre Mühe!!! Ich habe mich riesig über Ihre Nachricht und über die
zusammengefügte Seite gefreut! An diese Variante hatte ich überhaupt nicht
gedacht, als ich Ihnen die Bilder nur zur Information und vielleicht zur
Hilfe schickte.
Sicher - alles das ist Vergangenheit und vielleicht heute nicht mehr wichtig
- aber für mich eben doch. Irgendwie sitzt der Verlust der Heimatkirche, in
der ich bei vielen Konzerten meines Vaters solistisch mitgewirkt habe, immer
noch tief. Vielleicht auch, weil man älter wird...?
Übrigens gehörte Reudnitz erst ab 1.1.1890 zu Leipzig (aus "Stadt Leipzig /
Die Sakralbauten"). Insofern ist der Eintrag in Ihrem Register wohl schon
richtig und ich hätte eigentlich selbst auf diese Idee kommen müssen. Herrn
Dr. Wolfram Hackel kenne ich nicht - auch ihm für sein Nachforschen sehr
herzlichen Dank. Ich will jetzt einmal versuchen, das erwähnte Buch von
Fritz Oehme (4Bände) antiquarisch im Internet zu finden. Vielleicht klappt`s.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Frau alles Gute, dazu noch manch interessanten
Orgelbau im In- und Ausland!
Herzlich, GM
Freischaltung:
Hallo Herr Walcker-Mayer,
seit mehreren Jahren schon beobachte ich Ihre Internetseite und sie ist eine
hervorragende Ergänzung zu einem Orgelmagazin weil hier im Gegensatz zum
"Begriffsrauschen" von Jäger-Brommer-Werbeforen und anderen nichtssagenden
Klatschseiten eine farbige Individualität zur Geltung kommt, die ich als
sehr wohltuend empfinde. Man hat oft den Eindruck, dass Sie alle Themen voll
im Visier haben und dass "Walcker" einst auf allen Hochzeiten getanzt
hat. Sehr interessant in diesem Sinne sind Ihre diversen Blogs, wo man
vorzüglich über viele Fragen des Orgelbaus informiert wird. Es ist mir schon
klar, dass Sie einzelne Seiten vor Missbrauch schützen wollen, aber es ist
störend, wenn man durch diese Seiten geht und hin und wieder wichtige
Informationen mit einem Passwortschutz versehen sind und dadurch das Surfen
auf Ihren Seiten getrübt wird. Das sollten Sie unbedingt im Interesse aller
Orgelfreunde ändern. Mit besten Grüßen NN
Antwort:
Wir haben von ungefähr 120 größeren
Bildseiten rund 4 Seiten geschützt. Das hat mehrere Gründe und wird auch
beibehalten. In diesem Zusammenhang ein Hinweis. Kaum ein Internetbesucher,
der hier etwas sucht, wird es auf Anhieb finden. Am Besten geht es noch über
Google mit der Suchsyntax: site:walckerorgel.de Suchbegriff . Wer
aber Informationen sucht, die er auf diesen Wegen nicht findet, würde auch
bei Freischaltung dieser genannten Seiten kaum Erfolg haben, weil Bilddaten
in der Regel keine weiteren Infos zum Suchen bereithalten. Daher mein
Angebot an alle. Jeder kann sich mit Fragen direkt an mich wenden und erhält
in jedem Falle Antwort. Manchmal dauert es länger, aber ich kann bestätigen,
dass rund 5-10 Anfragen jede Woche ganz gewissenhaft bearbeitet und
beantwortet werden.
gewalcker@t-online.de |
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| 02.Mai |
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Wichtige
Anmerkungen zu unserem Audio: Hamburg Michaeliskirche
Lieber Herr Walcker,
Danke für die Sittard-Aufnahmen. Sehr gut, sehr interessant, sehr lehrreich,
sehr wichtig.
Ich darf folgendes
ergänzen bzw. korrigieren:
- Bach, e-moll wurde 1927, die d-moll Toccata 1928 aufgenommen.
- In meinem Papier-Wust ist noch nicht ein Ordner aufgetaucht, der die
Aufnahmedaten der anderen Michaelis-Aufnahmen verrät. Ich liefere sie nach.
Ebenso eine Information darüber, ob "Ad nos" vollständig aufgenommen wurde.
Wenn es gelänge, das Stück komplett aufzutreiben, wäre das eine kleine
Sensation. Was Sittard hier manuell zu bieten hat, ist Oberliga.
Oft haben Sammler nicht bedacht, dass längere Stücke auf mehrere Platten
verteilt waren, und so ging manches leider verloren.
- Reger "Feste Burg" ist eine Aufnahme aus der Berliner Garnision-Kirche
(Sauer, 1909. IV, 80).
- Händels Orgelkonzerte mit den Berliner Philharmonikern wurden ebenfalls
in Berlin eingespielt, 1938, den Ort kann ich leider noch nicht benennen.
...
interessant übrigens, dass Toccata und Fuge d-moll und die Toccata von
Boëllmann einen halben Ton tiefer klingen als notiert, so wie auch auf
meinen Exemplaren dieser Platten !
(Sittard ging 1932
als Leiter des Staats- und Domchores von Hamburg nach Berlin).
Im Anhang noch zwei Fotos von St. Michaelis, Hamburg zu Ihrer Verwendung.
Ich freue mich, nun endlich auch zwei Bilder Sittards zu haben.
Dies auf die Schnelle. Schönes Wochenende und alles Gute für Schottland.
Besten Gruß & herzlich: Ihr Ludwig Audersch |
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| 01.Mai |
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Leipzig -
Markuskirche,
das
Rätsel ist gelöst: bei dieser Orgel handelt es sich um Opus 425, was in
meiner Datenbank mit "Reudnitz" bezeichnet ist, zu einer Zeit als man die
Eingemeindung nach Leipzig wohl einzutragen ignoriert hatte, und damit um
die Walcker-Orgel, welche 1883-84 mit II/27 gebaut und dort in
Leipzig-Reudnitz montiert wurde. Ganz herzlichen Dank an Wolfram Hackel, der
mir mit seinem Beitrag auf die Sprünge half.
Lieber Herr
Walcker-Mayer, die 1884 fertiggestellte Walcker-Orgel in der Markuskirche
Leipzig-Reudnitz finden Sie bei Fritz Oehme, im 'Handbuch über ältere,
neuere und neueste Orgelwerke im Königreich Sachsen', Reprint 1978, Band I,
S. 220f. Die Orgel wurde 1928 erneuert und 1953/54 durch einen NB
(Schleiflade, mech. Spiel und pneumat. Registratur) der Fa. Eule ersetzt -
dabei blieb das Unterteil der Walckerorgel erhalten, ebenso die Haupfeiler
der Felder.
Diese Orgel
(III/37) wurde 1975 abgebaut und 1977 in die Heilig-Geist-Kirche
Dresden-Blasewitz umgesetzt, da die Markus-Kirche wegen Baufälligkeit
abgebrochen wurde. s. Oehme, Supplementband, S. 144. Leider habe ich kein
Bild der jetzt in Dresden befindlichen Orgel im PC. Damals war es wohl nicht
möglich die Kirche zu erhalten. Mit freundlichen Grüßen, Wolfram Hackel
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der den Reprint damals betreut und den Supplementband erstellt hat. (Verlag
Peters Leipzig)
Anruf von
Hans Prolingheuer,
Verfasser der
bekannten Rundfunksendung
KIRCHENMUSIK im DRITTEN REICH MP3-file, der mich zu den
Aktivitäten in Sachen Dortmund Reinoldi wie zu den Darstellungen der Orgel
in der Nazizeit beglückwünschte. Dabei mitteilte, dass ich vom SÜDDEUTSCHEN
RUNDFUNK die einzigartige Aufführung Olivier Messiaen's, seine
selbstgespielte Uraufführung von Livre d òrgue auf der Walcker-Orgel in
Villa Berg, Stuttgart, erhalten würde, mit Freigabe auf unserer
Internetseite. Da haben wir lange dran gearbeitet und hoffen (mit vielen
anderen Freunden Messiaens), dass das bald geschieht. Schön wäre auch wenn
Hans Prolingheuer bald einmal in einem erweiterten Artikel hier für unsere
Seite über seine Arbeit als "Nazijäger" und seinen Schwierigkeiten bei der
Beschaffung der Informationen berichten wird.
Unsere Internetstatistik weist
seit zwei Jahren monatliche Zugriffe von 120.000 bis 180.000 clicks auf,
wobei mehr und mehr die clicks auf rein orgelspezifischen Seiten
zurückgehen, weil hier eben keine actualitas mehr abgehandelt wird
und das Thema "Orgel" sich weiter verdüstert. Und zwar in der Form, dass
eine künstliche "Informationsbrühe" am Dampfen gehalten wird, von
Forumsgliedern, die wie Krähen über ein abgeerntetes Weizenfeld herfallen
und Spekulationen über alle möglichen Lächerlichkeiten bloß geben, wo
man nach menschlich-normalem Ermessen gar keine Information mehr findet.
Hier sind die Zuträger auch gleichzeitig die Konsumenten. Man erfindet leere
Luft und labt sich gleichzeitig daran. Das ist nicht eínmal mehr Ästhetizismus, wo neben der Wirklichkeit noch Künstlichkeit
konstruiert wird, sondern nur noch dumm. Daher schämt man sich heutzutage
immer irgendwie auch am "Internet" tätig zu sein. Wenn heute von
Effizienz geredet wird, und im Internet heißt das, mit geringst
möglichen Mitteln höchste Zugriffszahlen, so halte ich dagegen und sage: nur
zwei, drei gute Leut im sympathetischen Austausch versetzt, das was mir die
Statistik nie geben kann, würde mir reichen.
anläßlich dem
100jährigen Bestehen der Walcker-Orgel in Methuen (Einbau dort 1905-09. Die
Orgel war zu diesem Zeitpunkt bereits über 20 Jahre ausgelagert):
Aus dem Bericht vom Jahre 1863 über die Walcker-Orgel
in der Musikhalle zu Boston
neu auf unserem EFW_Blog. Hier werden in
der kommenden Woche Feierlichkeiten begangen in Zusammenhang mit dem Umzug
der Orgel von Boston nach Methuen. Dazu haben wir Material
nach Methuen gegeben, das wir ebenfalls hier vorstellen, um diese
Orgel und in ihrem historischen Kontext etwas näher zu erläutern. Eine
wichtige Orgel Eberhard Friedrich Walckers und seinem Sohn "Fritz"
(Friedrich, Vater von Oscar Walcker), die vor allem durch ihre äußere
Gestalt Nachahmungen fand. Klanglich ist das Werk leider rasch verfallen und
sie ist fast ein Beweis dafür, dass Orgeln aus großen Werkstätten,
überarbeitet durch große Orgelbauer, keine Subsummierung erfahren sondern
einer Verflachung entgegensehen. Da haben wir Deutschen vielleicht gut daran
getan, alles Erhabene aus diesen Zeiten gleich in den Flammen der Weltkriege
aufflackern zu lassen. |
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| 30.April |
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SITTARD SPIELT die WALCKER-ORGEL OPUS 1700 Hamburg Michaeliskirche.
eine neue
Internetseite mit mp3-audiofiles der alten Schelllackplatten gespielt auf
der Walcker-Orgel. Ein wahrlich wunderbares Hörgefühl, bei dem man
tatsächlich den Eindruck gewinnen kann, wie diese Orgel einst gewirkt haben
muss. Für alle, die nur Technik hören wollen, lassen Sie das bleiben, es
kann nicht unbedingt empfohlen werden - sondern, das ist mehr etwas für
kreative Hörer und bedarf einer gewissen Einhörzeit. Ich glaube man kann mit
diesen Stücken sehr gut erahnen, welch großartiges Werk uns hier verlustig
gegangen ist. Sogar die "Epidemische" klingt da neu, als würde man an vier
Orgeln gleichzeitig musizieren. Unheimlich!! Am klarsten und reinsten: JSB -
Praeludium a-moll, majestätisch. Oder man verlgeiche diesen "Boellmann mit
jenem auf der Strasbourger Walcker-Orgel, Uhrwerkspräzision bei beiden, aber
diese unterschiedliche Registrierung und tempi bringen eine völlig andere
Dimension ins Spiel, Finale: ein tanzender Riese am gähnenden Abgrund der
röchelnden 32'Zungen.
ACHTUNG: das versehentlich unter Passwort gestellt Einweihungsheft von
Michaelis wurde freigeschaltet, ebenso alle anderen Dokumente auf diesen
Seiten 29-04-09/8:15
FEEDB: Hallo Herr
Walcker,Heute29.4. 23 U ist es noch nötig, ein Passwort einzuführen, um die
Broschüre von Pr. Sittard zu oeffnen. Bitte korrigieren; auf meiner Forum
waren bereits 400 Clicks auf dieser Link... Heute. Gruesse Peter
ANTWORT
Hallo Peter,
auf dieser Seite ist kein Schutz mehr. Sie
können es direkt aufrufen:
www.walckerorgel.de/gewalcker.de/Archiv/hamburg-michaelis.htm
Es waren darauf gestern über 120 Zugriffe über den Link. Vielleicht
Browser-Chache, der gelöscht werden sollte? Großes Interesse weltweit, vor
allem Amerika. Gruss Gerhard.
ORGELKONZERT auf der WALCKER-ORGEL OPUS 2432
in der
Martin-Luther-Gedächtniskirche Berlin-Mariendorf auf der Walcker-Orgel
Opus 2432 von Martin Schulze mit Mp3 files angerichtet und
mit einer ganz schönen Reihe an Fotografien. Diese Orgel war das erste
größere Orgel-Instrument bei einem Reichsparteitag der Nazis in Nürnberg
(1935) und es ist ein Instrument der Orgelbewegung, eine Art Schwester der
Bukarester Walcker-Orgel (1939). Daher und aus weiteren Gründen, die in der
Betrachtungsweise des Nationalsozialismus begründet liegen, habe ich eine
etwas ausführlichere Seite mit diesem Konzert gestaltet und hoffe, dass wir
ein paar Schritte näher an die Aufarbeitung dieser Problematik kommen
werden. Die Klänge der Orgelbewegung können nicht einfach mit den Klängen
der nach dem II.WK gebauten Neobarockorgeln verglichen werden. In den 30er
Jahren haben noch Intonateure gewirkt, die aus der Spätromantik kamen und
die durchaus spielerisch mit den neuartigen Aliquotstimmen jener Orgeln
umgegangen sind. Ein anderes ist der Umgang mit der politischen Situation
dieser Zeit. So haben wir in der Martin-Luther-Gedächtnis-Kirche einen
"germanischen Jesus" der in anderer Form in Reih und Glied mit "braven
Soldaten" an der geschnitzten Holzkanzel zu sehen ist.
Hier noch ein
Kommentar, der natürlich seine Berechtigung hat: Hallo Herr Walcker,
diese Orgel hat einen besonders guten Klang und verdient unter Denkmalschutz
gestellt zu werden. Das sollte uns heute trotz den verworrenen
Startschwierigkeiten im Jahr 1935 nicht den Blick dafür versperren.
Vielleicht kann Geschichte, wie in diesem Fall auch hinderlich sein. Die
Intonation besonders der Mixturen ist mehr als bemerkenswert. PL
Leipzig -
Markuskirche: Die
Sprengmeister der DDR müssen es ja in Sachen Kirchen ganz ordentlich
gekracht haben lassen. Hierzu haben wir eine Anfrage, aus welchem Hause
diese Orgel stammt. Aus ganz allgemeinem Interesse habe ich eine kleine
Internetseite mit ein paar wichtigen Fotos gebastelt.
ANMERKUNGEN zur FRANKFURTER PAULSKIRCHE
auf
unserem EFWBLOG mit trächtiger Schützenhilfe, nämlich von Hermann Fischer
mit seinem Beitrag "Die Orgeln der Paulskirche", den Fischer im Jahr
2000 verfasst hat. Hier werden die Unklarheiten der Dispositionen genauso
bloss gelegt, wie ich das vor einigen Monaten getan habe, und wo gleich ein
paar Leute mit erhobenem Zeigefinger auf mich eingeredet haben, wie irrig
meine Annahmen seien. Jetzt, nach Studium dieses Artikels jedenfalls stellt
sich für mich heraus, dass diese Fragwürdigkeiten ein offenes
Geheimnis schon längere Zeiten waren. Alles Weitere auf dem Blog.
weitere Kurzmeldungen:
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Klänge einer Conacher-Orgel
aus Liverpool: am
kommenden Donnerstag werden wir in Solingen einige Arbeiten machen und dabei
Klänge der Conacher-Orgel aus 1890 aufnehmen. Conacher, ein Schüler Aristide
Cavaillé-Colls soll hier in dieser 19-registrigen Orgel fantastische
"Pariser-Klänge" eingewoben haben. Schätze, die wir auf Aeoline.de dann
vorstellen wollen. |
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Unser Abflug nach Edinburgh
wird am 11.Mai
realisiert, dann sind wir bis 11.Juni auf der Insel. |
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Lieb
Vaterland magst ruhig sein:
die Orgel als Hintergrundraster für schwäbisch-bürgerliche Solidität, und
nun für Unruhe? Gar Mord und Totschlag? Nicht mehr die Orgel und ihre Musik
fließt in die Bürgerlichkeit und damit brav ins Wohnzimmer, wo Ruhe und
Geborgenheit erstrahlen, sondern wir selbst ziehen das Unheil vor die Orgel
und damit konstruieren wir dieses. Damit basteln wir unser Unheil, sei es
die Wirtschaftskrise, sei es ein "Winnenden", das ungeliebte Kinder in Brand
stecken, sei es der Untergang der Kirchen und der gesamten Christenheit. Und
wo uns vielmehr die Radikalität überrascht, als die eigentliche Tat. So auch
geschehen, ein Komment zu unserem obigen Beitrag. Gleich nach Erwähnung von
unserem ORGELKONZERT auf der WALCKER-ORGEL OPUS 2432 erreichte mich eine
Mail: Hallo Herr Walcker, kann es sein, dass ich die Göhringschen
Stukas in der d-Moll Fuge von Reger im Hintergrund gehört habe? Nein!
- meine Antwort, schalten Sie den Sound von Ihrem Counter-Strike-Game
etwas herunter, dann können Sie die Orgelmusik ganz und gar Stuka-frei
hören. Außerdem empfehle ich das Auflachen der MP-Salven besonders während
dem Regerschen Decrescendo drastisch zu reduzieren. Ein Trost: Die Welt
hat sich nicht verändert, weder durch Winnenden, noch durch Counter-Strike,
sondern nur unsere Konstruktion dieser Welt fällt radikaler aus,
vernichtender. |
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MUSICA ROMANA:
auch bei diesem recht beschaulichen Thema geht es kriegerisch zu.
Während, vor und nach den Kämpfen in den römischen
Arenen wurde Musik als Teil der Unterhaltung eingebracht. Wir haben es
selbst erlebt in einer Stierkampfarena im spanischen Almendraljeco, wo
während des Stiertötens nach "Musica!" geschrieen wurde. Übrigens ein Grund
dafür, dass die Orgel mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte Eingang in
die Kirche zu bekommen. Da sie eben aufspielte, als man Christen den Löwen
vorwarf. Aber es gab natürlich auch viele andere Gelegenheiten wie im
Theater und anderen Darbietungen, wo im Römischen Reich Musik aufgeführt
wurde. Diese herrliche CD des Ensembles MUSICA ROMANA mit dem Titel "PUGNATE"
= kampft!, gibt einen sehr lebendigen Eindruck dieser Musik wieder und ich
meine, dass die Orgel zwar zeitlich etwas weniger berücksichtigt ist, aber
ganz ordentlich in Erscheinung tritt. Siehe auch:
www.musica-romana.de und
www.emmuty.de aber natürlich auch unsere
Seite über die
Römische
Orgel aus Aquincum |
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zum Sonntag, wen´s interessiert:
Robert Spaehmanns
nietzscheresistenter Gottesbeweis, auf meinem philosophBlog |
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| 24.April |
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Nach 26-stündiger Reise
bin ich wieder in
Deutschland gelandet: es wird hier in den nächsten Tagen sehr viel Bewegung
stattfinden, da ich einerseits einige interessante Bilder und Geschichten
aus Australien einbringen werde, andererseits von begeisterten Organisten
eine hochinteressante Orgelvorstellung erhalten habe, was hier in Form einer
eigenen Netzseite gezeigt werden soll. Dann will ich gleich auf unsere
nächste Arbeit in Schottland hinweisen und auf verschiedene andere
Bewegungen rund um die Orgel. Immer in der Hoffnung unsere leicht
angekränkelte alte Dame am Leben zu erhalten. gwm |
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| 22.April |
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Das Sydney Opera House
kennt jeder: dieses
Monumentalzeichen der herausragenden Architektur der Moderne nach dem
Zweiten Weltkrieg, mit dem sich die Stadt Sydney und der dänische Architekt
Jorn Utzon ein zeitloses Denkmal geschaffen haben. Umso erschreckender
war es, zu mindest bleibt mir dieser Eindruck aus den frühen 70er
Jahren, als wir erfuhren, welche Orgelstalt in dieses berühmte Gebäude
einziehen sollte: ein trostlos langweiliger Kasten, der alle Vorstellungen
von Bewegung des Gebäudes zu negieren schien.
Natürlich war es mein
größtes Anliegen diesen Kasten selbst einmal zu sehen und seine Klänge zu
studieren. Ich sage es gleich, es hat nicht geklappt. Dafür aber konnte ich
Klänge erwerben und einige interessante Fotos im Operahouse machen. Daraus
habe ich einen Blog kreiiert, der auf unserem WalckerBlog zu finden ist. |
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| 21.April |
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In
wenigen Minuten
geht es bei gewohntem
Sonnenschein mit dem Bus in Richtung Sydney, wo ich ganz ohne Arbeit einmal
32 Stunden intensiv die Stadt unter die Lupe nehmen will, bevor mit Quantas
ein Quantensprung in Richtung Europa unternommen werden soll. 22,5 Stunden
Flugreise - eine Sache die ganz schön bitter aufschmecken kann, bevor man
wie weichgekochtes Gulasch in FFM aus der Maschine gespieen wird. Bereits in
zwei Wochen werden wir wieder in einem englisch-sprachigem Land unsere
weitere Arbeit verrichten (obwohl jeder Engländer zutiefst bestreiten würde,
das es sich hier um die englische Sprache handelt): nämlich in Schottland.
Dort werden Alexander, Heribert Klein und meine Wenigkeit die beiden Orgeln
in Inveravon und Tomintoul restaurieren. Ebenso wurde bereits eine Planung
für Costa Rica erstellt, wo am 5. August Prof. Breuer in der
Kathedral von San José ein Konzert geben wird. Alle vorliegenden Anfragen
werden aber in den 8 Tagen, die zwischen den beiden Arbeiten liegen,
gewissenhaft erledigt. (Leider muss man ja auch Finanzamt und andere
Unnützlichkeiten mit Informationen bedienen) D A N K E !!
an alle hier gewonnen Freunde, die mir mehr als je zuvor einen ganz
wundervollen Aufenthalt hier in diesem Australien ermöglicht haben. (gwm)
aus
Sydney die ersten Bilder
und einen
Vorgeschmack auf unsere Bildershow AUSTRALIA, die ich dann in Deutschland
installieren. will. Sydney das liegt sehr nahe an San Francisco, unheimlich
faszinierend. An dem Nachtbild, das einen interessanten Hell-Dunkelkontrast
aufweis sieht man an den aufgespannten Fahnen, dass gerade in der Stadt ein
Filmfest "Germany" stattfindet - veranstaltet vom Goetheverein, gesponsert
von Audi. Das Haifischbild links wurde von mir im Aquarium am Hafen
aufgenommen. War in der Tat eine spannende Sache. |
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| 19.April |
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Tag & Nacht:
Wer wie ich, 4
Gottesdienste in der Luthergemeinde St. Paul, in der Innenstadt von Canberra
mitmachen musste, bei denen eine synthetische Krücke aus dem Hause "Allen"
ihr Unwesen trieb (or call it Alien), das das personifizierte Unheil aller Unmusik so hell und
blank an den Tag schellte, als sei Luzifer persönlich am Werke und suche
sich das Gehör um Gottes Stimme streitig zu machen, und, dass man sich
spät fragt: wieso hört dies mancher Organist einfach nicht? Der ist
jedenfalls dann endlich befriedet., wenn das Licht in den Raum tritt in Form
einer Pfeifenorgel, und selbst unser Johann Wolfgang von G. verstummte so in
seiner Fürbitte mit: "mehr Licht!, gebt mehr Licht!". Kurzum:
unsere Walcker-Orgel wurde heute wieder sehr professionell von William
Fraser eingeführt. Und siehe an: gutes Mitsingen der Gemeinde, Dank von
Pastor und Kirchenrat, ja Zuspruch von allen Kirchenmitgliedern während des
anschließendem CoffeePlausches an den südgermanischen Orgelbauer.
Babylonisches Stimmengewirr gegen Naturklänge, das hatte diese Gemeinde
zutiefst verunsichert. Ich habe ein paar Töne auf das Ende dieses
Gottesdienstes hin aufgezeichnet, die ich morgen hier präsentieren werde. Es
sei noch gesagt, dass mir ein Organist, der außerdem noch Olivenbäume
pflanzt, seine nagelneue Rogers, die satte 156.000 Euro kostete, vorgestellt
hat, mit einigen Spielübungen. Mir wurde klar, dass sich hier solch
ungeheure Gräben des Musikverständnisses auftun, wie es etwa zwischen Heino
und Metallica geben muss. Wobei ich persönlich noch eher das Letztere als
Überzeugungsmusik akzeptieren würde. Und genau darauf kommt es an: wer sich
nur noch für das technische Spiel begeistert, der Techno-Zombie, der keine
Message mehr vertritt und damit keinen "Glauben" mehr hat, der also die
reine Beliebigkeiten aufgähnen lässt, der zündet in uns keine Visio
mehr an. Den sortieren wir unter "Beliebigkeiten wie TV und Sport" ein
und damit wird er neutralisiert. Je mehr wir allerdings solch
bedeutungsloses Zeug an uns rankommen lassen, je mehr geben wir von unserer
Originalität ab, driften in die Seelenlosigkeit der identischen Identitäten.
Darum: keine Surrogate, keine synthetischen Krücken, kein TV und absolut
keine Seifenopern. Ja zu allem, was erhebt, was über den ersten Moment
hinaus führt, auch an Grenzen rüttelt, und dadurch "Ewigkeit" besitzt. Auch
wenn manchmal das "Echte" schmerzt. Denn Glück ohne Leiden ist Lüge. |
Das Hören einer
Pfeifenorgel hebt über die Wirklichkeit hinaus. Im günstigsten Falle nähern
wir uns transzendierend einer religiösen Wahrheit, während die Wahrnehmung
einer elektronischen Krücke nicht mal an Wirklichkeit herankommt. Es handelt
sich hier um Instrumente, die den Schein farbig illuminieren, ja im
Endeffekt dem Schein zusätzliche, verworrene Schleier umhängten.
Das besondere Übel dabei ist, dass diese Schleier verzuckerte, parfümierte
Klänge bereithalten, die weder wahrheits-kontext-bezogen sind noch keinerlei
aufrichtende Wirkungen haben. Viele, viele bunte Smarties und 99 Luftballons
anstelle einer ordentlichen Mahlzeit. Bei der ich, wie gesagt, im günstigen
Falle, der Gottheit näher kommen kann. (gwm)
 | Walcker-Orgel in Methuen
wird anlässlich der Wiederkehr der Umstellung von Boston nach Methuen ein kleines
Erinnerungsfest feiern. Gefeiert werden soll besonders Fritz Walcker,
der übrigens auch Riga und Mühlhausen intoniert hatte, und der dadurch
Albert Schweitzers Gefallen erregte. Fritz (Friedrich) war der autoritäre
Vater von Oscar Walcker. Ein begnadeter Intonateur. Wir werden einige
Sachen dazu liefern und hier weiter berichten. |
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| 17.April |
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 | Reinoldi: wie gehts
weiter?
Fragen, die ich in letzter Zeit immer wieder erhalten habe. Vor meinem
Abflug nach Australien war ich noch im Wirtschaftsarchiv in Stuttgart, wo
sich das Denkmalamt angemeldet hatte, um dort Zeichnungen der Reinoldi-Orgel
anzusehen. Also, so denke ich mir, scheint die Sache in Arbeit. In jedem Falle
werde ich mich weiter erkundigen nach meiner Rückkehr. Schön wäre es noch
ein paar Neuigkeiten dazu aufbereiten zu können und weitere Orgelmusik.
Tatsächlich habe ich hierzu sehr interessantes Material, das ich
gelegentlich uploaden
darf. |
 | Walcker-Positive, Klangvolumen verstärken,
welche Möglichkeiten gibt es? Auch hier sind einige Fragen aufgetaucht,
die wohl in Verbindung mit unserer Kernstich-Problematik angeregt wurden.
Dazu gibt es einige interessante Erfahrungen zu berichten: Die
extrem geringen Bohrungen, besonders jedoch die Fräsungen in den
Plattenladen lassen nur geringfügige Intonationsverbesserungen zu. Es
kommt dann gerade soviel Wind an, dass man alle Fusslochbohrungen öffnen
kann (bei 4' + 8'), mit dem Effekt, dass einige Pfeifen gut ansprechen,
mittendrin aber traurige Löcher entstehen. Dann nimmt man die "guten"
wieder etwas zurück um etwas Ausgleich zu haben. Schön war hier in
Canberra einen wunderbaren Prinzipal 8' im Pedal zu haben und einen
gutmensurierten Subbaß. Aber zusammen mit Choralbass 4' nehmen die drei
Register auf den tiefen Noten durch die viel zu kleinen Ventile sich
gegenseitig den Wind weg. Hier konnte ich studieren, wie großartige
Pfeifenmensuren sich bei schlechten Maßverhältnissen in den Laden in Luft
(nicht Wind) auflösen. Eine solide Kegel-oder Taschenlade im Pedal hätte
hier Wunder gewirkt. Übrigens ein herrliches Symbol wie sich "Wissen", das
sich von Generation zu Generation vererbt hatte, plötzlich verschwinden
kann, wenn das System gewechselt wird. Das wahre "´Wissen" ist und bleibt
halt immer noch die Erfahrung. Und die muss man, so hat es die Natur gut
eingerichtet, immer noch an sich selbst erfahren. |
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| 14.April |
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Rückflug aus Australien:
für alle, die mich
schon sehnsüchtig in Germanien erwarten, hier die Mitteilung, dass sich
mein Heimatflug erneut um einige Tage verschieben wird. Also definitv ist
Abflug jetzt am 23.April. Dann werden die Berge an Archivanfragen langsam
abgetragen. Für ganz eilige Nachfragen stehe ich jedoch unter
gewalcker@t-online.de und skype:
gewalcker (hier allerdings nur von 10-12Uhr morgens nach deutscher Zeit)
zur Verfügung. |
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Dallen in Pfeifen beseitigen:
neuer aeoline-Blog.
Hier geht es etwas anders zu als in der Pfeifenwerkstatt, wo mit einem
makellosem Weisbuchen-Prügel die verformten Pfeifen abgestraft werden, was
der Beweis zu sein scheint, das Pfeifenfertigung - und reparatur mit sehr
viel Lärm verbunden ist. Sondern es handelt sich bei unserem Blog um eine
australische Variante, die mit Provisorien arbeitet, da man in der Regel
kaum nach Downunder mit einer Pfeifenwerkstatt-Ausrüstung reist.
Über 120 Pfeifen mussten von mir überarbeitet werden. Grund waren
Weißblech-Stimmvorrichtungen, die zu stark gespannt waren. Aber auch ein
recht stark malträtierter Prospekt. |
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| 12.April |
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alle hysterischen Wege führen (über die Orgel)
nach Rom.
Nach dem Aprilscherz der Abwrackprämien für Orgeln findet sich auf
Jesus.de eine Lesermeinung, welche die intellektuellen Fähigkeiten der
Jesus.de-Anhänger voll aufdreht und wobei man sich sagen sollte:
wird der Scherz auf diese Weise fundiert, so ist das ganz ok, ist es
hingegen eine ernsthafte Meinung, dann jedoch: oh je, oh je. Hier also der
tiefgeistige Konter: Ganz besonderen Dank verdient die jesus.de
Redaktion dafür, daß sie den Mut hat zu erwähnen, daß die Orgel einen
heidnischen Ursprung hat, denn das ist in der breiten Öffentlichkeit
überhaupt nicht bekannt, sondern nur bei Insidern (auf deutsch:
Innenseitern). Und das ist hysterisch auch belegt, und die Hysteriker
haben nachgewiesen, dass dieses Instrument insbesondere bei den Germanen
im Kampf gegen die Römer zum Einsatz kam. Durch das unentwegte Spielen von
hohen, schrillen Tönen wurden die Römer so verunsichert, dass ihre
Heeresverbände sich sang- und klanglos auflösten, und sie versuchten, auf
irgendwelchen Pfaden nach Rom zurückzukehren. Dadurch entstand im Übrigen
auch das Sprichwort „alle Wege führen nach Rom“. |
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Redundant Pipe Organ: M148,
eine Robson aus 1850, 12 stops, II manuals |
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| 10.April |
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aus
Australien downunder:
für einige unserer
Dauerbesucher ist es nun schon sehr verwunderlich, dass es hier auf unseren
News in den letzten Wochen nur wenig Bewegung gegeben hat. Hierzu eine
einfache Erklärung: die Internetzugangsmöglichkeiten und besonders die
Geschwindigkeit hier im australischen Netz sind nach europäischen
Gesichtspunkten geradezu katastrophal. Das Hochladen von ein paar Bildchen
kann im ungünstigen Augenblick ein bis zwei Stunden dauern (wie im Beispiel
unseres KernstichBlogs). Die meisten Internetanschluesse sind dazu noch
transfergebunden, d.h. nach 4-5 Gigabyte Transfervolumen wird der Zugang
drastisch beschränkt. Ein weiteres Kuriosum hier in Downunder besonders bei
Internet-Coffee-Shops ist, dass Seiten wie t-online.de oder 1&1 ohne
jegliche Begründung gesperrt sind. Reglementierungen gegen die wir in
Deutschland gottseidank schnell und entschieden reagieren.
Das Land, die
Menschen und die Sozialstruktur (mit Ausnahme des Gesundheitswesens) sind
jedoch etwas, das unser Staunen erregt. Dazu kommt ein Sonnenwetter, das Tag
um Tag für beste Laune sorgt. Meine Arbeit hier hat sich durch erweiterte
Intonationsmaßnahmen um eine Woche verlängert und mir damit eine geplante
Stippvisite nach Sydney leider unmöglich gemacht. Dafür aber ist ein Plan
gereift in absehbarer Zeit mit einem Campingbus rund um die Außenkante des
fünften Erdteil zu driven und die sagenhaften und mythenbesungenen
Landschaften dieses großartigsten aller Weltteile näher kennen zu lernen.
Alle Menschen die ich hier fand, und nun bin ich bei der vierten deutschen
Familie untergebracht, haben fest versprochen mich bei diesem Unternehmen zu
unterstützen. Ich bin voraussichtlich ab 18.April wieder in Deutschland
ansprechbar, und dann wird ein ausgiebiger Australienreport mit einigen
sehenswerten Bildern hier lanciert werden, der weit mehr sein wird als eine
trockene Reisegeschichte. Während meines trips habe ich Richard David
Precht's Buch "Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?" gelesen, das mich in
Verbindung mit diesem Planeten "Australien" zu einigen tieferen Einsichten
gebracht hat. Aber auch ganz ungewöhnliche Diskussionen mit einem indischen
Professor, der Forstwissenschaften betreibt, und in dessen Haus es nicht nur
eine herrlich gute deutsche Küche gab, sondern großartige Gespräche bis zum
späten Abend, sind Dinge die mir unvergessen bleiben. Als Krönung empfinde
ich jedoch das Beisammensein mit dem Diplomaten Klaus-Peter Klaiber, der
Vertreter der EU in Afghanistan war, Botschafter in England, USA, Australien
und weiß der Teufel wo er sonst noch im Auftrag der Bundesregierung
unterwegs war. Und dessen Vater bereits Adjudant bei
Stresemann in Paris( 1926) war. Später war er persönlicher Referent beim
ersten Bundespräsidenten, wo die Kinder neben dem zeitungslesenden Papa
Heuss in Präsidentenpalast spielten. Auch war K.-P. Klaiber Referent von
Hans Dietrich Genscher. Und wenn man mal mit einer solchen Persönlichkeit
längere Zeit zusammen leben darf, dann gibt es ganz bestimmt einige hoch
interessante Gespräche und Eindrücke die ganz gewaltig das eigene Weltbild
erweitern.
Alles dies in sehr
kurzer Zeit erlebt, dazu jeder Wochentag volle Kanne durchgearbeitet ohne
Rücksicht auf Jetlag, oder Karfreitag und Ostermontag, das kann man nur
unter diesen mehr als optimalen Bedingungen - und nun hoffen wir nur noch,
dass das Ergebnis den Erwartungen allerseits entspricht. (gwm) (bei dem
Foto rechts unten ist natürlich nur das Känguru, welches neben dem Wagen her
rennt von Interesse - und sonst nichts!?
in Sachen Riga, Domorgel - Vita Kalnciema:
Sehr geehrter
Herr Walcker, In ihrer Home Page erwähnen Sie, dass die CD von Vita
Kalnciema / Walcker-Orgel im Dom zu Riga, kaum erhältlich sei, da der
betreffende Verlag auf Bestellungen nicht reagiere.
Ich habe diese
CD kürzlich gegen Vorausüberweisung (via E-banking) bestellt und auch
erhalten: E-mail & Bestelladresse:
manscd@yahoo.com
Produzent Aivars Ginters & Ansprechsperson:
www.latvijasradio.lv (diese CD kann ich nur jedem begeisterten
Orgelmusikhörer empfehlen!!
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| 01.April |
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Kernstiche:
neuer Blog
auf unserem
Aeoline.de. Hier also wird einmal auf eine Intonationshilfe eingegangen, die
eigentlich für höhere Winddrücke gedacht ist. Unser erster Blogeintrag aus
Australien. Und absolut kein Aprilscherz!! |
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NEWS-ARCHIVE: |
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2009 Jan-April |
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Das Jahr 2008 finden Sie
hier:
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2008 Januar bis März Arbeit in Bukarest |
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2008 März bis Mai |
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2008 Juni bis Sept Ende in Bukarest |
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2008 Okt bis Nov Costa Rica |
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2008 Nov bis Dez Costa Rica |
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