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NIEDER-RODEN - ST. MATTHIAS  

Schlimbachorgel von 1900

Restaurierungsbericht von Gerhard Walcker-Mayer Mai 2001

MECHANIK - WELLEN

Die Windlade des Hauptwerks

Wellen und Kegel

 Registermechanik

 senkrechte Holztraktur

 

 

 

 

 

darunter liegende Pfeifen des Unterwerks

 

Unter der Windlade des Unterwerks : der untere Wellenarm drückt den Stecher nach oben und hier wird die Welle bewegt, welche die Kegel nach oben hebt.

 

 

Traktur von Spieltisch und Hauptwerk

die abenteuerliche Starkstromverkabelung wurde samt Steckdosen vom Gehäuse entfernt.

Wellenbrett von Hauptwerk, hinter Spieltisch

Das starke Klappern der Trakturen wurde erheblich gemildert durch ein sorgfältiges Einregulieren der Mechaniken. Dabei ist zu erwähnen, dass zunächst

die Traktur innerhalb der Windlade mit Kegel und darunterliegender Welle genauestens reguliert werden muß. Alle Register müssen eingebaut sein und eingeschaltet werden. Es ist jetzt bei Betätigung der Welle zu prüfen, dass die Register gleichmässig kommen.

Dabei sollte das Prinzip walten, dass die lauten Stimmen eine kleine Idee später kommen, als die leiseren Register. Dieses Regulieren ist also auch eine Frage der Klangentwicklung, zumindest sollte es sehr feinfühlig und genau vorgenommen werden, bevor man an den zweiten Teil der Regulierung geht, nämlich die Traktur von Spieltisch her zu regulieren. Die Welle muß an der Bremse anschlagen bevor ein Rückschlag in die Traktur erfolgt.

Nun sollte der Spieltisch in sich mit Koppeln und sauberer Ausrichtung der Tasten etc. sorgfältig reguliert werden. Danach erfolgt die Regulierung der Traktur von Spieltisch zu Windladen . Hierbei immer wieder überprüfen, dass sich an der vorher getätigten Regulierung im Windladenbereich nichts Wesentlich verändert, oder es sollten leichte Nachregulierungen erfolgen. Dieses dynamische Regulieren der Trakturen ist sehr aufwendig.

Wenn es gewissenhaft gemacht wurde, wird man aber belohnt mit einer Traktur, die fast geräuschlos funktioniert.  Beachtet werden muß, dass nur wenige fehlerhaft regulierte Tasten schon den Eindruck erwecken, die ganze Traktur würde laut schlagen. Bei Regulierungen im Laufe des Jahres muß der oben gemachte Grundsatz, dass eben immer wieder eine prinzipiell richtige Regulierung zu erfolgen hat, beachtet werden.

 

 

 

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