4. Windladen, Orgelanlage
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Diese Grafik stellt im oberen
Bereich einen Schnitt durch die Orgel dar, mit Verlauf der
Registerstellung auf den Windladen. Außerdem kann teilweise die
Funktion der Mechanik nachvollzogen werden.
Interessant ist der
Pfeifenablauf der Hauptwerkwindlade mit nicht nachzuvollziehendem
Bruch der C-Seite und Einfügen des cs0. Dies kann beim Stimmen
ärgerlich sein.
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In dieser Zeichnung wird eine
aufgeschnittene, mechanische Kegellade gezeigt. Diese Form der
Kegellade wurde von Eberhard Friedrich Walcker entwickelt und wurde
von Ausnahmen abgesehen in Deutschland um die Jahrhundertwende 19.
– 20.Jahrhundert von den meisten Orgelbauern gefertigt. Der
Vorteil dieses Windladensystems ist, dass die Register besser in
sich verschmelzen und additiv in Lautstärke miteinander gehandhabt
werden können. Homophones, romantisches Orgelspiel wird hier
unterstützt, während bei der Schleiflade das polyphone Spiel mehr
Vorzüge aufweist.
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Die Kegellade im
Hauptwerk, man erkennt Risse im Eichenholz direkt an linken Kegel.
Diese Risse haben wir durchweg mit Warmleim zugeleimt. Es handelt
sich meines Erachtens um Heizungsschäden. Während der Arbeiten
haben wir in 60-80 Minuten einen Temperaturzuwachs von bis zu 12
Grad Celsius an der HW-Lade gemessen. Das weiße Tuch ist übrigens
ein Moltonstoff der sich fantastisch erhalten hat und hervorragend
abdichtet.
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oben : Kegel
links: die Windlade des
Hauptwerks mit geöffneten Registerkanzellen von Mixtur und Oktave
2’
Im vorderen Bereich
erkennt man die vorzügliche Konstruktion von Schlimbach : Selbst
bei eingebauten Pfeifenwerk kann man durch diese Klappen an die
Kegel und eventuelle Schmutzpartikel dort beseitigen.
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Windlade des HW linke
Seite , unten rechte Seite, mit entferntem Prospektstock, wo der
Holzwurmbefall etwas größer war als sonst. An den Windladen haben
wir eigentlich nur bei splintigem Holz Befall festgestellt.
Die Prospektstöcke sind
relativ schwierig ein- und auszubauen.
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