RÜCKBLICK  NEWS aus 2006
26.12.
 Die Walcker-Orgel Opus 2432 war die erste Orgel für den Nazi-Parteitag in Nürnberg 1935. Heute steht das Instrument in der Berliner Mariendorfer  Martin-Luther Gedächtnis Kirche, für die das Instrument auch geplant war. Oscar Walcker wurde von Bormann befohlen 1935 innerhalb von 14 Tagen eine Orgel zu liefern. Da stand eben gerade diese Orgel im Werk. Wir haben einen 9minütigen Rundfunkbeitrag aus 1985 eingebracht, in dem Hörbild von Prolingheuer (9MB) wird die Naziorgelgeschichte etwas beleuchtet - das dunkelste Kapitel der deutschen Kirchenmusik, wird hier in dieser Sendung namhaft gemacht. Man hört die Orgel und es werden Erläuterungen dazu gesprochen. Die gesamte Sendung ging über eine Stunde.
23.12.

neue Erkenntnis über ein Familienmitglied erweitert MGG-Eintragung:
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where in all the world is Hermann Walcker?...so oder ähnlich wird es geklungen haben, als die Orgelbauerfamilie Walcker eines ihrer ganz aufs Reisen versessenen Orgelbauers suchend hinterfragte. Hermann war Sohn  Heinrich Walckers, der wiederum ältester Sohn Eberhard Friedrichs war, und der 1889 das Ritterkreuz Erster Klasse verliehen bekam und seit dieser Zeit neben Carl Walcker Chef der Firma  war. 1901 musste Heinrich abdanken. Sein Sohn Hermann, geboren am 6.Jan.1861, wurde nach seiner Lehrzeit zum Intonateur ausgebildet und intonierte mit Fritz Walcker Reval und Riga. Mit dieser Arbeit verdiente er sich den Meistertitel und blieb mit der Walcker-Orgel in Riga. Von hier aus bestellte er rund 40  Instrumente bei Walcker, die er im Russischen Reich aufstellte und intonierte. Im Jahre 1887 vermählte er sich mit einer Deutschrussin. Auch richtete er in einer ehemaligen Baptistenkirche eine kleine Werkstatt ein, um selbst Orgeln zu bauen. Orgelteile kaufte er nach wie vor bei Walcker. Ein ehrenvoller Auftrag für eine Konzertsaal-Orgel mit 25 Register für eine Ausstellung in St. Petersburg unter dem Protektorat des Zaren Nikolaus II. bildete für Hermann Walcker einen großen Erfolg und ersten Höhepunkt. Er erhielt aus der Hand des Zaren die Große Goldene Medaille. Der Tod seiner Gattin bewog Hermann Walcker, Russland wieder zu verlassen. Im Auftrag der Firma Walcker unternahm er Reisen nach Spanien, Holland und Argentinien. Hier in der Hauptstadt Buenos Aires lernte er seine zweite Gattin, eine Argentinierin kennen, die er mit ins Reich nach Ludwigsburg nahm. Doch bald unternahm er mit seiner Frau ausgedehnte Reisen, wobei er sich wieder von Walcker trennte. Später, 1903, hat sich Hermann Walcker in Leipzig niedergelassen, wo er im Auftrag von Paul Walcker Wartungen für Sauer vornahm . Aber auch grundlegende Umbauten wie im Städt. Krankenhaus zu St. Jakob. Auch wird ein neues Werk von Hermann in Kleinbernsdorf eingeweiht. Die Gattin bekam nun um 1905 aber Heimweh nach Argentinien. Hermann nahm eine "Phonola", ein Klavierspielapparat, der Firma Hupfeld mit nach Buenos Aires, und wird dort solche Vertreterarbeit in Diensten Hupfeld getätigt haben. Auch in dieser Zeit reiste Hermann unermüdlich bis er 1910 nach Deutschland zurückkehrte, wo er unmittelbar bei Hupfeld als Intonateur tätig wird. Nach dem I.WK. kehrt er nochmals nach Buenos Aires mit Gattin zurück. 1923 reist er wieder nach Leipzig, wird ein Jahr arbeitslos, um dann bei seinem Vetter Oscar Walcker freundlich aufgenommen zu werden, wo er später seinen Rentenstand  verbringt. 1933 verstarb Hermann 73 jährig, das Trauerspiel der Nazis wollte er sich nach all dem wechselvollen Leben nicht auch noch zeigen lassen. (gwm)

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im Editorial des neuen Ars Organi finden wir das  Zitat  Mendelssohns "Ein jeder, der die Kirchenmusik liebt, muss wissen, wie wichtig eine gute Orgel zur Erbauung der Gemeinde mitwirken kann", woraus Baumgratz interpretiert: "die Vokabel gute Orgel bedeute hohe Qualitätskriterien im Orgelbau". Und worauf er dann in einer seltsamen Logik weiter folgert, dass Mendelssohn mit der Akzentuierung dieser hohen Qualitätsmaßstäbe im Orgelbau direkt in unsere Zukunft einwirkt. Denn diese hohe Qualität verbürge gewissermaßen eine blühende Orgelkultur in unserer mehr als schwierigen Gegenwart und bedrohten Zukunft. Eine grausame an aller Kultur vorbeiziehende Schlussfolgerung. Kultur, je vitaler sie ist, je weniger drängt diese nach "Erschöpfung", wie dies in dem Begriff der Qualitätskriterien geschieht. Denn feststehende Qualität ist ein Zivilisationsmerkmal, in der sich Kultur längst verflüchtigt hat. (so klar mir auch ist, dass nicht einmal 5% aller Leser dieser Zeilen jenen Zusammenhang verstehen). Kultur schaffen ist Risiko und damit Gefahr an Normen zu scheitern. Um es noch deutlicher zu sagen, der Schaffende ist an der Grenze des momentan Erlaubten tätig, er muss diese Grenze überschreiten und wird dadurch zum Brecher der  gültigen Normen, er wird damit zum Ver-Brecher. Im Orgelbau nun ist diese Grenze heute ohnehin nicht mehr gegeben, so dass dieses Markieren jener Textzeilen nur den einen Grund hat, nämlich zu sagen: einen blühenden Orgelbau unter feststehenden Qualitätskriterien wird es nie geben, hat es nie gegeben, das ist ein eklatanter Widerspruch und es sind hohle Worte, an die wir uns eigentlich schon längst gewöhnt haben, aber die wir nicht mehr so leicht unwidersprochen hinnehmen wollen.

12.Dez
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von Prof. A. Reichling erhielten wir diesen Artikel der Orgel-Harmonium -und Instrumentenbau Zeitschrift aus 1905, erschienen in Graz. Aus jenem Artikel, der den Orgeleinbau der Walcker-Orgel Op.1196 in die Musikschule nach Weimar, gestiftet von der Großherzogin Karolina, beschreibt, geht hervor, wie man damals Orgeln gesehen und gehört hat. Im Gegensatz zu heute wird hier z.B. geschrieben: Einzelne Register zeichnen sich durch besonders schöne Intonation aus, so im I.Manual: Salicional, Gambe, Principal und im II.Manual Aeoline, Konzertflöte, Quintatön. Oder, dass hervorgehoben wird, wie die Verbindung von Aeoline mit dem Dolcebass und Bordun 16' ein herrliches Pianissimo erzeugen. Liest man heute dagegen Einweihungsschriften, so wird mehr darüber geschwätzt wieviel Geld man gesammelt hat und was noch fehlt. Oder man geht gleich aufs Wesentliche über, nämlich in glanzvollen Beschreibungen darüber, was es zum Essen und zu Trinken gab.

 
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Orgel von Wordsworth 1891 mit 16 Register zu verkaufen.

 

04.Dez
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Die Geisterorgeln kommen....(PDF)In den sechziger und siebziger Jahren konnte man bei jeder Einweihung hören, wie toll der selige John Seb die gerade eingebaute Orgel finden würde. Ja, dass er gerade diese spritzigen Mixturen, die super exakte elektrische Traktur mit "Druckpunkt"und das wahnsinnig tolle Setzergerät  als das NonPlus Ultra der Orgelbautechnik beschworen hätte. Wäre er doch nur kurz lebendig, um allen unseren Organisten und Sachverständigen, und so nebenbei auch den Orgelbauern zu bestätigen, dass sie völlig richtig liegen in ihrer neobarocken Morgenröte. Kaum zwanzig Jahre später wurden die Mixturen zuwattiert, bemängelt wurde, dass man keine schöne Mechanik hätte, und der Setzer wurde gegen eine elektronische, zehntausendfache Variante ausgewechselt. Von Bach sprach nun keiner mehr.  Heute nun redet man von Reger. Die Argumentation hat sich im Zuge der medialen Berieselung und der PR-Mechanismen wesentlich verbessert......

03.Dez

 
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Gelsenkirchen Hans Sachs Haus, Film über die Walcker-Orgel, die  momentan bei Seiffert eingelagert liegt. Weiteres Vorgehen  ist noch nicht geklärt. rechter Hand: MARKUS ZEPP plays the organ : ein schönes Stück Kultur, wobei gleich gesagt werden muss, dass es nichts, absolut nichts mit Markus Zepf zu tun hat, aber es gibt eben einfach unmissverständliche Analogien im Leben, denen man nicht ausweichen kann.

20.NOV
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Das "Oskalyd-Project"  stellt durchaus eine Besonderheit im Hause Walcker dar, und das einer kleinen Erwähnung wert ist, nachdem mehr als fünf  Anfragen hierzu in den letzten  Wochen bei mir erfolgt sind. Der Name selbst "OSKALYD" ist eine Schöpfung aus dem Namen Oscar Walckers und dem mit ihm befreundeten Organisten Dr. Hans Luedtke. Der Letztere hatte im Jahr 1919 die Gelegenheit mit Max Reinhardt eine Orgel für das Große Schauspielhaus in der Friedrichstraße in Berlin, zu planen. Was später 1921 bei Bau der Hamborner Kinoorgel seinen Weg zu Oscar Walcker führte. Die Oskalyd-Kinoorgel wurde ab 1923 in Gemeinschaftsarbeit von E.F.Walcker & Cie, W.Sauer, D. Furtwängler & Hammer und Dr. Hans Luedtke gebaut. Und zwar wurden von 1920 bis 1931rund 120 Instrumente insgesamt gefertigt. Damit hielt das Oskalyd immerhin 45 % Marktanteil am Kinoorgelgeschäft in Deutschland. Ab 1931 wurde der Bau dieser Orgeln radikal eingestellt. Oscar Walcker, dem spätestens nach 1926 bewusst war, dass mit der aufgekommenen Orgelbewegung, besonders ihm persönlich derartige "Spielereien" wie "Organola" und "Oskalyd" als Sündenfall des deutschen Orgelbaus angekreidet wurden, verzichtete ab 1931 auf weiteren Bau jener weltlichen Instrumente - der möglich gewesen wäre. Dazu ist noch zu sagen, dass die hochkomplizierten Oskalyd-Kinoorgeln und ihre Nachgeburten, nämlich die auf Multiplexsystem aufgebauten "Kleinorgeln" (allesamt Taschenladenorgeln) mit der Zeit zu erheblichen Störungen und Wartungsaufwand führten. Oscar Walcker und Karl Ruther bemängelten, dass der deutsche Orgelbau in diesen Orgeltypen, den Wurlitzer-Orgelbau deutlich unterlegen waren. "Das Hope-Jones Multiplexsysstem war dort bereits seit Anfang 20.Jh erfunden und in Verwendung. Der Wurlitzer-Schweller funktioniere so präzise, wie das Aufblättern eines Buches. Die Wurlitzer-Trompeten, gezogen wie Orchestertrompeten, waren unnachahmlich." (Zitate nach W.Walcker-Mayer) . Der Winddruck der Oskalyd-Kinoorgeln war zwischen 120-300 mmWS. Oscar Walcker bemerkte den unübertroffenen Klang der 300mmWS angeblasenen Wurlitzerpfeifen gegenüber den Weigleschen Hochdruckstimmen, was in der zurückhaltenden Intonation seinen Grund hatte (schmale Kernspalten, engere Labien - während Weigle Doppellabien im rechten Winkel, zum Hochdruck fabrizierte). Die Oskalyd-Orgel hat bei den kleinsten Modell nur 2-3 Register und dazu die Beiwerke. Größere Oskalyd-Orgeln kommen auf 20 Register und mehr. Bei der ersten Freiburger Orgeltagung im Jahre 1926 wurde auch ein Oskalyd in Freiburg aufgestellt, das schärfste Ablehnung erfuhr. Was aber Oscar Walcker nicht hinderte noch 5 Jahre an diesem Projekt zu arbeiten. "Er habe daraus sehr viel gelernt, das nutzbringend verwendet werden konnte" so Oscar Walcker - wer bezweifelt es?   Wir werden nach unserer Reise aus Wien hierzu eine kleine Internetseite anfertigen.

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Walcker hat im Jahre 1979-80 eine Oskalyd-Kinoorgel, die vorher im Capitol-Filmtheater in Heidelberg war, restauriert und wieder neu aufgestellt im Königssaal im Heidelberg Schloss. An diesem Beispiel möchten wir die Gestalt jener Orgeln demonstrieren und ihre Möglichkeiten zeigen. Hören kann sie jeder dort selbst.

18.NOV

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Eine zu Stein erstarrte Fuge - jene grandiose Raumschöpfung im KING'S COLLEGE CHAPEL zu CAMBRIDGE offenbart uns eine sich in Musik auflösende Gotik, die Bach rund hundert Jahre später in seinen Fugen und Praeludien niederlegte. Hier kann man deutlich die ganze Polyphonie und die Struktur dieser musikalischen Architektur studieren. Es zeigt sich, dass die Engländer ganz "verwegene" Spätphasen der Gotik entwickelt haben. Ganz besonders gelungen ist das von Chapman & Hartop gefertigte Orgelgehäuse - die Orgel stammt von Thomas Dallam 1605-1606 und besitzt heute rund 78 Register. (der Winddruck von 3-18inches = 76-450mmWS wird wohl wie das meiste Pfeifenwerk neueren Datums sein)  (siehe hierzu auch Faust+Bach PDF)

 
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Die Luxembourger Philatelie überrascht uns Anfang Dezember mit einer Serie von vier Orgelmarken, die allesamt eine gewisse Ausstrahlung haben. Darunter befindet sich die Orgel in Bridel und im Konservatorium in Merl.

 

17.NOV
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Die Walcker-Orgel Opus 2222 erregt momentan das Interesse vieler Internetbesucher und auch Verantwortlicher in Barcelona und an anderen Stellen. Ist dies doch die größte Pfeifenorgel (Palacio National, Barcelona, Op.2222, 153/V, Bj. 1928) des Kontinents, und das weitgehend in Windladen und Pfeifenwerk ursprüngliche Substanz aufweist. Ein Glück ist auch, dass diese Orgel auf Grund vorliegender Mensuration und technischer Zeichnungen lückenlos wiederhergestellt werden könnte. Ich bin momentan beschäftigt, die Mensuration dieser Orgel in eine aussagekräftige Tabelle zu konvertieren. Da fällt auf, wie stark bereits die Orgelbewegung eingewirkt hat, aber auch, dass das fundamentale musikalische Denken Oscar Walckers tief in der Orgelromantik wurzelt - und nur so können große Orgeln wirklich etwas Großartiges darstellen. Bei den Mixturen finden wir vermehrt Bezug zu "Silbermann", was, wie Dr. Markus Zepf in einem Artikel im ARS ORGANI nachgewiesen hat, einem Irrtum unterliegt, der von Rupp und Schweitzer an der Straßbourger Thomaskirche verübt wurde, da man das Pfeifenwerk von Wetzel fehlerhaft als "Silbermann" interpretierte. Walcker wird es vermessen haben und als "Silbermann" in seinen Orgeln eingeführt haben - so also Ursache und Wirkung von historischen Fehl-Entwicklungen. Auch "Jacobi" wird bei den Aliqouten genannt, oder das Nachthorn "Praetorius", das bei Oscar Walcker (siehe übernächsten Artikel) fast schon manische Züge annimmt. Die Disposition lässt einem jedenfalls das Wasser im Munde zusammenlaufen, und wer die Mensuren dazu gelesen hat - was irgendwann auf diesen Seiten gezeigt werden wird - der wird erschaudern - vor allem von der Wucht der 16 - und 32 Füsser.

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Dieser Opusbuch-Auszug ist symptomatisch für die Zeit der Orgelbewegung Anfang der 30er Jahre. Es ist hier die Orgel Op 2548 nach dem saarländischen Gersweiler, bei dem bereits während der Bestellung und dem Aufbau drastische Änderungen geschahen. Zwei Jahre nach Aufstellung der Orgel, im Jahre 1937 geschahen dann bereits weitere Dispositionsänderungen. Wir sehen also, dass der Gang der Orgelbewegung sehr kurvenreich und keinesfalls eine geradlinige Sache war.

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eine ganz andere Sprache spricht die ORGEL DES MINISTERPRÄSIDENTEN HERMANN GÖRING, die als Opus 2463(II/21+6TR) am 13.12.1934 ausgeliefert wurde - ein Geschenk der Industrie, der Herren Krupp & Co. an den eitlen Popanz und Minister ohne Geschäftsbereich. Orgelbauer Mäule der die Orgel in 7 Tagen aufgestellt und intoniert hatte, erzählte von den unheimlichen Körpermaßen des morphiumsüchtigen Großmauls. Diese Orgel wurde ein halbes Jahr später klanglich geändert, wie man am Werkbuchauszug erkennen kann, nicht im Sinne der Orgelbewegung - hier also geht Kaufmann in seinem Buch fehl. Göring lies die Orgel eher in Richtung Romantik abändern, indem statt Nasard 2 2/3' eine Dulciana 4' , Rauschpfeife wird einfach, Mixtur statt 4-5fach wird 3 fach. Die Sifflöte 1' fliegt raus und eine Aeoline 8' kommt. Der Winddruck wird um 10mm auf 90 resp. auf 100mm WS angehoben. 1937 wird das Instrument in die Villa von Göring nach Carinhall in der Schorfheide versetzt. Die Orgel muss hinter einem Gitter gestanden  haben, da sie in Bildern von Carinhall nie auftaucht. Auch die fehlerhafte Auffassung es habe sich um eine Kinoorgel gehandelt ist falsch. Göring ist sicher der "rituellen" Linie des "Führers" gefolgt, und wollte hauptsächlich damit herumprotzen, das war ohnehin sein Lebenselement.

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Praetorius in der UFA-Berlin: Als einen Meister der changierenden Mensur könnte man Oscar Walcker bezeichnen, wenn nicht gar als den großen Mensurgestalter schlechthin. Sein Verhängnis war mit Sicherheit die Praetorius-Orgel und die ihn fordernde Aufgabe, ein gründliches Mensurstudium der alten Aufzeichnungen vorzunehmen. Dass dies auch bei Kino-Orgeln seinen Rückschlag fand, stellte ich durch Zufall vor einigen Tagen fest. An dem verlinktem Bild, unterste Zeile, sehen wir PRAETORIUS als Nachthornmensur, davon hat Oscar Walcker weder bei Kirchenorgeln, Konzertsaalorgeln noch hier bei den Kinoorgeln Abweichungen zugelassen. Hierzu noch ein Brief von Luedtke und die Disposition der Kinoorgel im UFA-Palast zu Berlin.

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Zu unserem Artikel "Taschenladen" gibt es anzumerken, dass mit Sicherheit die Orgel Op.2198 nach Rio de Janeiro (14/II, Bj1928) mit Kegelladen gebaut wurden, weil der Vorläufer 2052 so guten Eindruck dort als Kegelladenorgel gemacht hatte. Während Op.2217, ins Colegio de Ntra. Sra. de Misericordia nach Buenos Aires (8/II, Bj1928), ein Werkchen mit sechs 8Füsser, einer Mixtur 1-4fach auf 4' basierend, und einem 16', als Membranlade, sprich Taschenlade über den Atlantik ging. Das Örgelchen, das mehr 8Füsser hatte als landläufige "Neobarokkos" mit 30 -40 Registern, wurde am 15.April bestellt und am 3.Aug. ausgeliefert. Drei Monate Arbeitszeit in einer Zeit, als Deutschland unter Massenarbeitslosigkeit stöhnte waren offensichtlich genug. Ein Jahr später, 1929 wurde ein Register nachgebaut und geliefert--- na was denn wohl? Ein Salicional 8' !! - ..da sage Einer, die Spätromantik sei mit 1914 oder Max Regers Tod 1916 erloschen?

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Einen schönen Leserbrief erhielt ich von Herrn Dr.T.L. : Lieber Herr Walcker-Mayer, das Interview mit Prof. Heinz Wunderlich hat nicht nur mir aus der Seele gesprochen, sondern ebenso meinem ehem. Chef und Lehrherrn OBM G. Christian Lobback. In diesem Zusammenhang war die Abbildung des Orgelplakats in Rheine, St.-Antonius-Basilika, wo Wunderlich 1985 ein geradezu phänomenales Konzert gab, sehr informativ. Dazu muss ich bemerken, dass ich damals die Ehre hatte, dieses Konzert für die lokale Presse zu besprechen. Dem Plakat ist zu entnehmen, dass es sich um eine Lobback-Orgel handelt, die größte, die er bisher schuf (III/54). Eine kleine Bemerkung dazu: "soweit bin ich also noch nicht gediehen, dass ich mir mit Interviews mein Geld verdienen kann, auch wenn der Eindruck bei manchem Internetbesucher so entstehen mag. Wir hatten eigentlich versucht einen Arbeitsbesuch beim großen Heinz Wunderlich darzustellen.  Die Aussagen Wunderlichs, seine kritischen Bemerkungen über die Stimmungsgestaltung der Ahrend-Orgel in der Jacobi-Kirche zu Hamburg, und seine viel wichtigere Bewertung von Orgeln in Sachen Crescendo-Decrescendo bei Max Regers Kompositionen, sind selbstverständlich weiter interpretierbar. Ich habe festgestellt und bin dabei es kritisch zu studieren, dass im Ars Organi zwei interessante Artikel über diese "Mitteltönige Stimmungen" erschienen sind, darunter einer von dem Orgelbauer Vier, der auch sehr aufschlussreich ist. Eine einfache abschließende Wahrheit mit Absolutheitsanspruch gibt es in diesen Dingen nicht. Den schönsten Bach, den ich je gehört habe, um ein Beispiel zu nennen,wie man in seinen Grundfesten erschüttert werden kann, es ist "Lorenzo Ghielmis Darstellung auf der Ahrend Orgel in Mailand, erschienen bei Winter & Winter". Hier gefällt mir die Walcker-Orgel (die Frage, was hier noch Walcker ist, stellt aber sich ohnehin bei jeder Schweizer Restaurierung) Stadtkirche Winterthur überhaupt nicht. Der Kontrast zur Ahrend-Orgel ist unangemessen groß.

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Der englische Orgelbau und hier besonders der postromantische der 30er Jahre ist bei uns relativ unbekannt. Allerdings kommen mehr und mehr Orgeln aus England zu uns, so dass diese "Lücke" langsam geschlossen werden wird. Wir wollen hierzu ein ganz herausragendes Beispiel einbringen. Dank des Organisten Paul Derrett, Bild links, der es uns ermöglicht hat, von seiner CD zwei wunderschöne Stücke hier als MP3-files darzustellen. Von Paul Derrett gibt es übrigens eine schöne Internetseite unter www.paulderrett.piczo.com wo auch seine CD's vorgestellt werden.

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 (1) Zuerst das Stück "PEAN - von ARNOLD BAX - MP3 " das uns eine grandiose Tuba bringt, und im letzten Drittel ein ganz tiefes, transparentes und sakrales Tutti dieser wunderschönen Orgel von COMPTON in der DOWNSIDE ABBEY - es tut sich ein solch erhabener Ab-Grund auf, ein Vulkankrater, wie man selten breit und mächtig einen Riesen röhren hört. Ein wunderschöne Palette an Klängen, zum Teil völlig anders als wir es hier hatten. Diese rund 140 Register saugen einen ganz schön und tief hinab in eine Art "seligen Wahnsinn". Wir hören, dass von diesen  Orgeln auch noch kaum welche in England aufzufinden sind.

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(2) Ein weiterer Leckerbissen ist "SUITE ÉVOCATRICE von TOURNEMIRE - MP3", zweiter Satz, TIERCE EN TAILLE ET  RÉCIT DE CROMORNE, bei diesem Stück wird ein Register KALOPHONE gezogen, das aus GAMBE + HARMONICS besteht. Die HARMONICS haben auf C: 1 3/5- 1 1/3' -1 1/7- 1 , Quinte + Oktav  wird  wahrscheinlich bei c repetieren, und sich dann in eine Form von Cornett mit Septime wandeln. Ich denke die Pfeifen sind enger in Richtung Harm.aeth., hat eine herrliche Wirkung wie man hören kann. Etwas für stille Genieser. Die Idee "labiales Cromorne" ist hier wirklich fantastisch realisiert.(vielleicht bekommen wir aus England noch die genaue Zusammensetzung)

 

13.NOV

Die Fünfziger Jahre und ihr Orgelbau am Beispiel der Walcker-Orgel Opus 3500 Stuttgart St. Eberhard, die nach einer Gestaltung und in Zusammenarbeit mit J.N.David gebaut wurde, zum Andenken an Werner Walcker-Mayer, der am 13.Nov.2000 verstarb.

In den fünfziger Jahren ging es stürmisch bergauf. Gründerstimmung, und Optimismus lag in der Luft. Fresswelle hieß die erste Etappe: der Kuchen mit Schlagsahne wurde wieder entdeckt. Das erste Land, in das sich die deutsche Reiselust ergoss, war der Nachbar Österreich. Die Fünfziger Jahre, das ist nicht nur die Meinung einiger verwegener Kulturphilosophen, war womöglich die letzte "stilsichere" Epoche im Orgelbau. Es wird aber, so wie wir heute zugange sind, kaum mehr repräsentative Orgeln aus dieser Zeit geben, da man die gleichen Fehler wiederholt, wie es in jenen Zeiten getan wurde: alles zu zerstören, was nicht der gängigen Mode entgegenkommt. Müssen immer erst 100 Jahre vergehen, bevor man Vergangenes respektiert? Ich meine nein. So klar, wie man heute die Spätromantik wieder erlebenswert findet, spielt sich das in einigen Jahren auch mit den "Fuffzigern" ab. Daher mein präventiver Appell "Erhaltet die letzten Orgeln der Fuffziger - einer Zeit, die schnarchend und schwitzend nach Kultur lechzte". (die PDF-Datei hat rund 3,5MB und neben mehreren Bildern auch die exakte Dispo der Orgel 3500 und einem Beitrag von Prof. J.N. David)

10.NOV
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Wir kennen es alle: das System der industriellen Annihilation. Zuerst wird gegen eine Orgel losgezogen, indem man unbedeutende Mängel als Konstruktionsfehler entlarvt, als typischer Zeitgeist der 50er oder 60erJahre, also als zeittypische schlechteste Materialien, als Nachkriegsunglück. Dann, ja dann kommt der Orgelsachverständige, der schon vorher eingeweiht wird, was Fahrplan ist. Oder er ist oft sogar Motor der "Innovation". Mit vernichtendem Gutachten, man wird unverzüglich an "den blutigen Walter und an Helmut den Berserker" erinnert, wird der bestehenden Orgel der Krieg erklärt. Eine kurze Zeit des Sparens, der Orgelkomitees und Kaffeefahrten an den Zürichsee, und die neue "Reger"- oder "Widor" - oder "Dupré" -oder sonstwie - Orgel steht kurz vor der Einweihung. Natürlich mit kreisrunden Staffeleien nach Cavaillé und französisches Toupet auf die Affenfratze draufgesetzt. Nur, und das ist der winzige Haken an diesem System heute, das natürlich seit hundert Jahren so im deutschsprachigen Raum funktioniert. Wer den vergangenen "Spiegel" gelesen hat, weiß was ich meine. Mit der Schlagzeile "Achtung Weltuntergang", wird hier auf die ökologische Endzeit hingewiesen. Ich denke in spätestens zwanzig Jahren wird man jedem Organisten und Sachverständigen an die Gurgel gehen, der sich im Angesicht drohender und vor allem gravierender Umweltschäden, welche allen nachfolgenden Generationen anhängen werden, nicht ökologisch verhalten hat. Das werden dann nämlich die Kriterien sein. Was uns heute über das „Fehlverhalten“ vieler Menschen während der Nazidiktatur leicht über die Lippen kommt, kann gegenwärtig, viel offensichtlicher als damals, in Sachen Ökologie diagnostiziert werden. Unsere Kindeskinder werden nicht sagen: "War das toll, dass die hier 35 cbm Eiche verschafft haben vor dreißig Jahren", sondern dann, wenn jeder Beutel Müll abgewogen und zu scharfen Kosten entsorgt wird, jedes Wasserloch und jede Bauminsel in unseren Breiten als Errungenschaft gefeiert werden wird, dann wird man sehr viel anders über jene "kulturellen" Werte denken, die nun in leeren Kirchen vor sich hindösen, und ein makabres Lied singen werden. Ich halte aus diesen Gründen ausschließlich die Erhaltung und Restaurierung bestehender Orgeln für verantwortbar. Orgelneubau nur dort, wo absolut kein verantwortungsvolles Erhalten mehr möglich ist. Orgelleute die nicht ökologisch denken und handeln sind die Totfeinde der Zukunft unserer Kindeskinder. Das betrifft natürlich jede Form der Industrie, die sich über ökologische Forderungen hinwegsetzt. Man nenne mir nur eine einzige Zeit, der vergangenen zweihundert Jahre, wo nachfolgende Generationen es begrüßt haben, dass die vor ihnen tätige Generation Orgeln zusammen geschlagen hat. (gwm)

         

04.NOV
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 Das Konzert Schmitt-Grandjean vom 29.Okt. in Wemmetsweiler haben wir hier auf vielfachen Wunsch als Video mit rund 6min Laufzeit niedergelegt. Das Ganze hat rund 30MB und kann mit jedem Player angesehen und gehört werden. Wer seinen Browser gut eingerichtet hat kann in der Regel nach einer Minute den Film sehen.

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Für alle, die unsere alten NEWS vermissen. Diese sind immer noch auf dem Server.

30.OKT
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aus Budapest bekommen wir folgende interessante Nachricht : Szabó Balázs hat in Opava, Tschechien, bei der 15. Internationalen Orgelwettbewerb in der Kat.III den dritten Platz gemacht. Schon vor zwei Jahren hatte er dort in der Kat.II den zweiten Platz errungen. Übrigens gibt Balázs auf der großen Walcker-Orgel im Ferenz Liszt Saal in Budapest am 22.November ein  anspruchsvolles Konzert mit Satie, Bornefeld, Reger u.a. (Szabó Balázs [szabobali@vipmail.hu])

 
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Grandjean und Schmitt in Wemmetsweiler. Ein super-Konzert wurde heute von den herausragenden beiden Organisten aus Frankreich und Belgien im saarländischen Wemmetsweiler dargeboten. Darunter spielte Schmitt "Introduction und Passacaglia in d-moll von Max Reger" und "Dieu parmi nous aus La Nativite von Olivier Messiaen" gespielt von Grandjean. In nahezu vollbesetzter Kirche mussten beide Organisten Zugaben liefern, und hier haben wir eine Interpretation oder Eigenkomposition von Grandjean gehört, die ich schlichtweg als genial bezeichnen würde.  Ich bin sicher wir werden in Zukunft noch viel von diesen beiden sehr kreativen und dynamischen Organisten hören. Einige kurze Videos werden hier noch gezeigt werden. Das Konzert wurde von unserer Firma gesponsert. Gemeinsam haben wir uns entschlossen in den nächsten Wochen eine CD aufzunehmen, mit vergleichbarer Musik, die mit umfangreichen Booklett in F - B - und D vertrieben werden soll. Die Orgel in Wemmetsweiler hat auch an anderer Stelle eine Aufwertung erfahren, da hier nun die C-Organisten vom Saarland durch den Regionalkantor von Oberwesel, Herrn Jörg Schwab, ausgebildet werden.

 
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In der Zeitschrift L'ORGANISTE des wallonischen Organistenverbands wurde  in der neuesten Nummer 151, 2006/3, eine umfangreiche Darstellung der Walcker-Orgeln in Belgien vorgenommen. Darunter "Lauwers - Die Ästhetik der Walcker-Orgeln von 1780-1936", "Grandjean - Die Walcker-Orgel in Sainte-Julienne in Namur, L.De Vos stellt eine analysierte Liste der Walcker-Orgeln in Belgien dar, wo rund 50 erhaltene Instrumente aufgeführt sind. Sehr schön die Dispositions- und Bilddarstellungen. Die Entwicklung der Dispositionen seit 1703 hat Pierre Lauwers ganz hervorragend an einigen Beispielen dargestellt. Wir werden einige Auszüge in franz. Sprache gelegentlich zeigen.

24.OKT

 
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DIE PETERSBURGER WASSERFAHRT - eine Geschichte aus einem Orgelbauerleben im Jahr 1840 ist ständig auf unseren Seiten online, als PDF-Dokument. Wir haben nun  sogar einen weiteren Namen aus der Orgelbauergruppe ausfindig gemacht, die dorthin gereist waren. Neben Johannes Spaich, dem Autor der Geschichte, war ein gewisser Mendel mit von der Partie. Diese Geschichte wurde bereits in mehrere Sprachen übersetzt und wird bei unserer Ausstellung in Riga ein zentraler Bestandteil sein, der den Kulturaustausch zwischen Deutschen, Russen, Letten, Litauer und Esten im 19.Jh begründete.

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Wunderschöne Hausorgel aus England 1850 zu verkaufen .

 

15.OKT
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Faust und Bachsche Fuge Johann Sebastian Bachs Fugen, das sind die gotischen Kathedralen der Zeitlosigkeit. Die in eisige Höhen hinauf-gefrorene geistige Räumlichkeit. Zeitlos, weil sie nie mehr vergehen. Zeitlos aber auch, weil sie sich mit der Unendlichkeit des Raumes und der Zeit verwoben haben.

Unser Rückblick auf die Gotik ist mit einem mitleidendem Blick unterlegt, der um das Wissen dieser Bachschen Fugen-Gotik weiß, und das daher die Menschen der Gotik und ihres steinernen Bauens bedauert. Den strahlende Silberglanz ihres plastischen Schaffens setzte Johann Sebastian Bach mit Präludium und Fuge A-Moll BWV543 auf jene faustische Gotik, deren primäres Ziel war, den Himmel nicht mehr anzubeten, sondern ihn zu erstürmen.

 
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Walcker-Orgeln in Mexiko dargestellt anhand eines Prospektes der Firma Wagner y Levien Sucs., der Vertreter für Walcker in Mexico war. Dieser Prospekt kam im Jahre 1904 heraus und dürfte den Zeitraum der letzten 15 Jahre umfassen. Es handelt sich bei den dargestellten Orgel im Wesentlichen um pneumatische Kegelladen-Orgeln.

 

05.OKT
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Andreas Schroeder, Leipzig,  spielt auf der Walcker-Orgel in Guadalupe/Caceres Spanien am 12. Oktober 06

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Arvid Gast gibt am 15.Oktober auf der Walcker-Eule-Orgel in Neuhausen ein Konzert

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CD an der  Walcker-Orgel in Riga  mit lettischer Orgelmusik. Mit dem lettischen Orgelrestaurator und Betreuer der Walcker-Orgel Viesturs Ilsums wurde gestern in Saarbrücken vereinbart, die nächste Ausstellung mit historischen Walcker-Dokumenten und Anschauungsmaterialien im Mariendom zu Riga zu veranstalten. Die Vorbereitungen dazu sind angelaufen. Der Ausstellungszeitraum wird Sept.-Okt 2007 sein.

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AUFSÄTZE und DOKUMENTATIONEN , eine neue Zusammenfassung diverser Internetseiten und PDF-Seiten, die wichtigsten Artikel der letzten Jahre.

02.OKT
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Die Firma Friedrich Weigle - Orgelprospekt aus 1930 Lassen Sie bloß Ihre Walcker-Darstellung auf dem Internet nicht fahren, das war für mich oft der einzige Grund abends noch den Computer einzuschalten. Man sieht an anderen Firmen wie Weigle, Voit, Steinmeyer usw., dass diese kaum gewürdigt werden....So einer von vielen Kommentaren, für deren Solidarität ich  mich hiermit herzlich bedanke. Aber, vielleicht haben wir uns falsch ausgedrückt. Unsere Arbeit für die Walcker-Orgel des 19. und 20. Jahrhunderts werden wir hier weiter wie bisher tätig sein. Was nicht mehr interessiert ist das Tagesgeschwätz von heute und morgen. Dafür haben wir hier gleich einen Beitrag, um die Lücke "Weigle" etwas auszufüllen. Einen Prospekt, der bereits in Leinfelden bei der Weigle-Ausstellung war, und dort für Überraschung gesorgt hat. Ja, der ehemalige Walcker-Konkurrent war ursprünglich mit der Familie sehr verbunden durch die Verheiratung mit einer Tochter des Johann Eberhard Walcker.

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Walcker-Prospekt aus 1874 Dieser Katalog war der erste Werbeprospekt der Firma Walcker. Gerade zwei Jahre nach der Reichsgründung und dem Tode Eberhard Friedrich Walckers wurde von den Söhnen unter Leitung Carl Walckers mit diesem Druckwerk eine Grundlage geschaffen, besonders für mittlere und kleinere Orgeln den Kirchengemeinde eine Kalkulations- und Entscheidungshilfe bei Planung und Bestellung von Orgeln zu bieten. Auf den letzten Seiten befinden sich Dispositionen größerer Instrumente wie Mühlhausen/Elsass, das Albert Schweitzers Orgelideal war, Musikhalle Boston und Münsterkirche Ulm in originaler Disponierung.

An dieser Stelle muss einmal erwähnt werden, dass diese Instrumente von der dritten Generation gebaut und intoniert wurden, und hier ist besonders Fritz Walcker (in unserem Logo ist das die zweite Person) zu erwähnen, er hat Mühlhausen, Wien Votivkirche, Boston und Riga intoniert,  aber auch Eberhard Walcker, der viele Orgeln bis zum I.WK aufgestellt und intoniert hat. Alle diese Orgeln sind gedacht als mechanische Kegelladen, größere mit Barkerhebeln. Pneumatik war Walcker zu dieser Zeit noch völlig fremd.Ein Dankesgruß bei der Gelegenheit an Paul Peters nach Göteborg, von dem ich den Katalog bekommen habe

Aug.2006

1.MAX-REGER-BIENNALE GIENGEN unter dem Thema Reger, Mozart und die Klarinettenfarbe. Die Biennale findet statt vom 1.-16.Sept. 2006. Einführungen zu den Konzerten jeweils 45 Minuten vor Beginn der Veranstaltung

Am Freitag, 1. Sept. findet statt in Karlsruhe, Staatliche Hochschule f. Musik- Schloß Gottesaue-, eine Podiumsdiskussion und abends in der Ev. Stadtkirche um 19Uhr Eröffnungskonzert Christoph Bossert spielt Steigleder, Bach, Reger, Rihm, Huber.

*Am Samstag, 2. Sept. um 20 Uhr spielen an der Walcker-Orgel in Neuhausen Jan Dolezel, Marek Pilch : Das Orgelwerk Max Regers I (keine weiteren Angaben)

*Am Sonntag, 3. Sept. um 20 Uhr spielen an der Walcker-Orgel in Neuhausen Adam Viktora, Jan Dolezel, Sebastian, Küchler-Blessing, Das Orgelwerk Max Regers II (keine weiteren Angaben)

Am Donnerstag 7.Sept. um 19 Uhr an der Link-Orgel in Stadtkirche Giengen ORGELMEISTERKURS MAX REGER. Um 21 Uhr NOTTURNO Reger, Schumann - Orgel und Akkordeon. An der Orgel Chr. Bossert.

Am Freitag, 8.Sept. 20 Uhr  an der Link-Orgel in Stadtkirche Giengen. Das Orgelwerk Max Regers III (keine weiteren Angaben) Christian Bischof.

*Am Sonntag 10.Sept. um 20 Uhr an der Link-Orgel in Stadtkirche Giengen. Das Orgelwerk Max Regers IV. Amn der Orgel Maria Abrudan und Christoph Bossert.

Am Samstag 16.Sept. 10 Uhr findet ein Symposium - Orgelvorführung und Vorträge - in der Stadtkirche Giengen statt

Karten gibt es zu 5-7-10-13 Euro bei reger-biennale@giengen.de  website: www.reger-biennale.de 

* besonders zu empfehlen

unsere Renovierung der Walcker-Orgel Opus 1101 (Bj 1903) und Op 5863 (Bj 1986) im saarländischen Merchweiler-Wemmetsweiler, wurde heute in der SAARBRÜCKER ZEITUNG mit einem halbseitigen Artikel bedacht, wovon ein originelles Foto mit dem Organisten und Mitarbeitern als Glanzlicht erscheint. Dazu kam, dass die beiden super Organisten Oliver Schmitt, Frankreich und François-Xavier Grandjean, Belgien, in Begleitung des Orgelberaters Pierre Lauwers nach Wemmetsweiler kamen, um die Orgel intensiv zu testen und einzuspielen. Denn am 29. Oktober um 17 Uhr werden beide Organisten an der Orgel ein Konzert geben. Und wie ich hoffe, wird es nicht das Letzte sein. Wir haben mehrere kleine Videos von diesem Treffen aufgezeichnet, die i.L. der nächsten  Tage hier gezeigt werden. Ein ganz großes Lob für Orgel, Organisten und Konzertarrangement kam vom Hausorganisten Manfred Kochems, der die begeisterten jungen Organisten willkommen hieß und sehr interessiert ihren Darbietungen von Max Reger, Messiaen, und allen Franzosen von Frank bis Dupré lauschte.
.... ja wenn das Schifferklavier an Board ertönt, ja da sind die Matrosen so still, ja so still. Ja und wenn die Jahnn-Orgel auf St. Pauli ertönt, da sind sie noch stiller, und wenn es sie nicht mehr gibt, dann sind sie praktisch ruhig gestellt. Hans Henny Jahnns (Jahns) Fangemeinde kämpft um den Erhalt der Orgel in der klassizistischen St. Pauli-Kirche. Andere wollen die Orgel loshaben und den Bajuwaren Lampl & Co. zum Geschenk machen. Wir erhielten einen "Kampfruf zum Erhalt der Jahnn-Orgel in St. Pauli". Und alles und Alle die um eine Sache kämpfen sind uns zunächst einmal grundsätzlich sympathisch (gegen die lethargische Masse der Konsumenten gesetzt), solange das gewaltfrei vor sich geht. Der Form dieses Kampfbriefes können wir allerdings nicht ganz folgen, aber vielleicht werden sich noch einige erläuternde Einzelheiten zeigen. Hier also: Offener Brief zur kulturellen Bankrotterklärung PDF
12.06.

György Ligeti ist tot. Fassungslos stehen wir vor dem Tode des großen Komponisten

Info Spiegel               Brief György Ligeti vom 23.9.1968 an Werner Walcker-Mayer

Carlo Hommel verstarb am 8.März 2006 völlig unerwartet. Der plötzliche Tod des international bekannten luxemburgischen Organisten wurde durch eine Meningitis ausgelöst.

Trauer um Professor Werner Jacob

Nürnberg - Mit großer Betroffenheit und Trauer ist im Rathaus die Nachricht vom Tod von Professor Werner Jacob aufgenommen worden. Der Träger der Bürgermedaille ist im Alter von 66 Jahren in der vorvergangenen Nacht nach langer Krankheit gestorben.

Geschichte und Legende der Orgelbauerfamilie Silbermann. Es findet vom 13.5. bis 6.8.2006 im Franziskanermuseum in Villingen-Schwenningen und vom 26.8. bis 12.11.2006 im Museum beim Markt in Karlsruhe jeweils eine Ausstellung statt. Neben den Ausstellungen fallen div. Rahmenveranstaltungen an. Vorwiegend handelt es sich dabei um Konzerte auf der "Klonierten" bzw. Werkstattbesuche, aber auch "Expertenführungen", "Kindernachmittage in Orgelwerkstätten", also allerhand populistische Maßnahmen, um unsere Orgel, oder besser gesagt "Vorstellung von der Orgel" welche manche da haben, ins Volk und ans Kind zu bringen.
ein neues Internationales Orgelforum "THE ROMANTIC PIPE ORGAN" von unserem alten Freund Pierre Lauwers aus Belgien hat vor kurzem seine Pforten geöffnet. Wir wünschen diesem Forum und Pierre gute Zugriffszahlen und vor allem gediegene Gesprächspartner. ROMANTIC ORGAN Wer von der welcome-Seite nicht weiter kommt, wie ich, der sollte PORTAL und dann FORUM anclicksen
13.3.

Kirche muss tausende Gotteshäuser verkaufen

Die Evangelische Kirche leidet unter knappen Finanzen. Deshalb wird sie massenhaft Gebäude verkaufen müssen – allerdings nicht an moslemische Gemeinden.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) wird sich von etwa der Hälfte ihrer 20.000 Kirchen trennen müssen. Schuld daran sei die starken Einbußen bei der Finanzkraft, die sich in den kommenden 20 Jahren halbieren werde, sagte der zuständige Oberkirchenrat Gerhard Eibach dem Bielefelder «Westfalen-Blatt». In Ostdeutschland könne die Quote der überflüssigen Gotteshäuser sogar weit über 50 Prozent liegen.

Die überflüssigen Gebäude würden verkauft oder abgerissen werden, so Eibach. Als Käufer kämen aber nur «andere, nahe stehende christliche Kirchen, nicht aber moslemische Gemeinden » in Frage. Finanziell attraktiv seien besonders Gebäude, die sich in Wohnhäuser umwandeln ließen.

Der neue Ellerhorst ist da! Auf zwei Bänden in DINA4 Format mit insgesamt 850 Seiten, sehr handlich und unbedingt als Nachschlage- oder unersetzliches Arbeitshandbuch geeignetMusterseite hier . Kein Orgelbuch, das gründlicher alle technischen Erscheinungen im Orgelbau dokumentiert hat in Berechnungen und Formel. Neben der genauen Darstellung des Pfeifenwerks sind hier auch die vielfältigen Windladensysteme dokumentiert Wir finden hier auch die Entwicklung der Orgelklangstile, den Klangaufbau der Orgel .Ein wichtiger Schwerpunkt des Buches sind pneumatische und elektropneumatische Systeme.
noch schnell aus Frankfurt der momentanen Hauptstadt der Musik: die Frankfurter Musikmesse hat mich dieses Jahr aus mehreren Gründen angezogen. Einesteils um die derben Orgelbauer-Esoterika, die dort als Zugabe unter den Ladentischen gehandelt werden, nicht zu versäumen. Andererseits, um tatsächlich einmal wieder mit leibhaftigen Augen zu sehen, wo stehen wir heute in Sachen Musik-Kultur?, ist tatsächlich alles nur noch Technik, ist tatsächlich alles nur noch Markt? Wir wollen keine vorschnellen Schüsse loslassen, und wir wollen, nachdem man das neue ARS MONGOLI auf der Hinreise durchgelesen hat, den momentanen Stand des europ. Orgelbaus nicht noch schlimmer reden als er wirklich ist. Am Heuss-Messestand wurde sehr optimistisch (wir haben über 50 Leute und sind die nächsten Jahre ausgebucht..) gedacht, während Peter Laukhuff eher mäßigend in zukünftige Zeiten hinausblickt, aber mit entschiedener Festlegung weit über das Rentenalter bei der Stange zu bleiben. Wir zeigen hier in drei Videos das Geschehen in Frankfurt ffm_Video1(4,7MB), ffm_Video2(2,1MB), ffm_Video3(3,5MB), (bei Anclicken wird in der Regel der MS Mediaplayer gestartet)  Ottonormalverbraucher vielleicht den Eindruck bekommt er sei in einem hochkomprimiertem Irrenhaus gelandet. Das liegt daran, dass wir in jedem Clip vier Clips integriert haben, und auch daran, dass Frankfurt Messegelände tatsächlich derzeit einem Irrenhause gleicht. (wer nur wenig Zeit investieren will, sollte in jedem Fall Clip 2 sehen und Clip 3 oder am besten zuerst Clip 1) und hier die Bildershow: FRANKFURT MUSIKMESSE - MUSIK TOTAL
In diesem Buch finden Sie wertvolle Einsichten und Ansichten des weltklasse Schriftstellers JOHN IRVING über Walcker - Orgeln. Wir haben bereits mehrfach darauf hingewiesen und werden in nächster Zeit einige dieser Textstellen hier präsentieren. Zunächst aber eine zusammenfassende Kurzbeschreibung des Romans: "Laut seiner Mutter war Jack Burns bereits ein Schauspieler, bevor er Schauspieler wurde, doch die lebhaftesten Erinnerungen an seine Kindheit waren die an jene Augenblicke, in denen er den Drang verspürte, sich an der Hand seiner Mutter festzuhalten. Das waren die Augenblicke, in denen er nicht spielte." So beginnt John Irvings elfter Roman, Bis ich dich finde – die Geschichte des Schauspielers Jack Burns. Seine Mutter, Alice, ist eine Tätowiererin aus Leith. Sein Vater, William Burns, ist ein junger Kirchenorganist aus Edinburgh und ein »Tintensüchtiger«, dem nachgesagt wird, daß er sich so viele Tattoos stechen lassen wird, bis sein Körper ein einziges Notenblatt und jeder Quadratzentimeter beschrieben ist.
Komponist Medek gestorben.Hamburg (dpa) - Der deutsche Komponist Tilo Medek, zu dessen umfassendem Werk die Oper "Katharina Blum" gehört, starb in einer Klinik in Duderstadt an Krebs. Er wurde 66 Jahre alt. Sein kompositorisches Werk umfasst Kammermusiken, Chorwerke, 15 Solokonzerte mit Orchester, drei Sinfonien, Stücke für Gitarre, Cembalo, Orgel, Klavier und Marimbaphon, Liederzyklen, außerdem zahlreiche Bühnen-, Fernsehspiel-, Film- und Hörspielmusiken auch für Kinder. Bis 1966 schrieb der aus Jena stammende Komponist vor allem Zwölftonmusik, orientierte sich dann aber zunehmend an Werken von Gustav Mahler, Charles Ives, Bernd Alois Zimmermann und Kurt Weill. Mit seinem Chorwerk "Die Todesfuge", in dem er Paul Celans Gedicht vertonte, fand Medek auch im Westen breite Anerkennung.

Geigen gibt es seit über 500 Jahren, und sie wurden in der norditalienischen Stadt Cremona durch Geigenbauerfamilien wie Amati und Stradevari zur Vollendung gebracht. Man kann diese Zeit recht genau auf 1700 bis 1720 festlegen. Danach fand keine weitere Entwicklung mehr im Geigenbau statt. Heute gibt es wissenschaftliche Theorien, die besagen, dass die Kälte der damaligen Zeit und das damit zusammenhängende langsamere Wachstum des Holzes, das so härter wird, den geheimnisvollen, unnachahmlichen Klang einer Stradevari bewirkt haben. Früher hat sich eine Wissenschaft mit dessen Lacken und geheimnisvollen Tinkturen beschäftigt, in Anlehnung an die Alchemie, ohne deren Esoterik allerdings zur Kenntnis zu nehmen. Wege heilloser Verzweiflung. Kein Geheimnis aber ist es den Geigenbauern und Restauratoren heute in Cremona, dass Geigen eingespielt werden müssen. Und dass Geigen, die von guten Meister gespielt werden einen besseren Klang haben als schlechter oder nicht bespielte Geigen. Dies lässt den Schluss zu, dass jene Instrumente ein "Gedächtnis" besitzen. Wir erinnern an "Mnemosyne" von Hölderlin und dessen Weiterinterpretation durch Jan Garbarek. Die Griechen haben mit diesem Wort bemerkt, dass alle lebenden Substanzen eine "Mneme" haben. Es ist durchaus verwunderlich, dass im hochentwickelten Instrumentenbau solche Gedanken Allgemeingut sind, während bei uns im "unterentwickelten" Orgelbau die Fraunhofer und Göteborger (nicht zu vergessen unser Heer an wunderlichen Orgelfreunden, die sich selbstschulterklatschend im AO oder o Kleinstdenkmale der "kleinen Bildung" setzen) noch nach Kratz- und Furzspuren suchen, weil sie ja ihre Maschinentechnik mehr lieben als die Orgel. Und die redet dann natürlich vollkommen wirres Zeug. Orgelklang also, so meine Schlussfolgerung, kann auf "Mneme" beruhen oder mitbegründet sein, was neue, ungeahnte Dimensionen eröffnet.

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G. Walcker-Mayer (gwm) gewalcker@t-online.de

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