Opus 2500 – opus diabolo – eine Orgel für Martin Bormann, eine Orgel für Adolf Hitler...

lgwm 25.12.2001 (erste Fassung)

letzte Ergänzung 10.04.2008

Der Führer lauscht in der Kongreßhalle in Nürnberg der Walcker-Orgel Opus 2500 Link zur MP3-Naziorgel, unsere Seite mit dem Klang der großen, 220 Registerorgel in Nürnberg

The Organ in the Congress Hall, Nuremberg (engl. PDF 2,2MB)

   Goebels.jpg (48281 Byte)

Organist Goebbels spielt....

 

ergänzt 03.03.2004  Zu unserer Seite: opus diabolo (eine Orgel für den Führer), einem Beitrag mit nahezu 50 internenLinks von einem Originalbrief Martin Bormanns (der nicht mit dem Heimorgelbau - Bormann der GDO verwechselt werden sollte) bis zum Fränkischen Kurier des 6.10.1936, wird in naher Zukunft eine herausragende Ergänzung erfolgen in der Form, dass wir von einem aufgefundenen Tonband über Orgelaufnahmen der größten Orgel auf europäischen Boden eine komplette Digitalaufnahme in CD-Form präsentieren können. Diese CD kann dann zu einem Preis von 10,-- € bei uns bestellt werden. Selbstverständlich werden hier einige MP3files dazu aufs Netz gelegt. Dazu bieten wir an "Kirchenmusik im III.Reich, Hörbild v. Hans Prolingheuer".(gwm)

ergänzt 25.06.2004 Unsere Seite opus diabolo (eine Orgel für den Führer) kann um ein interessantes Detail erweitert werden : Der Paladin des Führers und Kunstsammler des Dritten Reiches Hermann Göring, der sich nicht nur durch Großmannsucht und Raubeslust auszeichnete, heiratete am 10.April 1935 Emmy Sonnemann (im Berliner Dom unter dem Klang der "Sauer") und erhielt zu diesem Ereignis von Krupp&Co (Krupp hatte bereits die Walcker-Orgel in Essen-Werden 1900 gesponsert) eine Orgel aus dem Hause Walcker (Opus 2463, 21 Reg+6 T II/P), welche in seinem Palais Berlin, Leipziger Platz eingebaut wurde. (Originalton des Orgelmonteurs: Der Göring der hat soooolche Schenkel.., wobei er die Arme einen Meter ausbreitete) Diese Orgel wurde 1936 nach Carinhall versetzt und erweitert. Hier in Görings Landgut in der Schorfheide, unweit von Berlin, hat sich der kokainabhängige Reichsmarschall und spätere Reichsminister ohne besonderen Geschäftsbereich immer wieder und mit stolzgeschwellter Brust vor vielen Gästen die Orgel vorführen lassen. Eine gespenstischere Atmosphäre kann man sich kaum ausmalen, wenn man sich dabei die in Vierer Reihen aufgehängten alten Meister vorstellt, die Göring von ausgewanderten Juden und geplünderten Museen klaute und in Carinhall hortete. (gwm)

ergänzt 26.02.2005 Mit rund 40 Zeitungsartikeln und Erhellungen um das dunkelste Kapitel der germanischen Orgelseele, stellt allein diese Seite eine laufend aktualisierte Einmaligkeit dar. Wir setzen noch eins drauf und werden in den nächsten Tagen auf vielfachen Wunsch mehrerer Interessenten aus allen Teilen der Welt, die Klänge der Walcker-Orgel  Opus 2500 als mp3-files auf CD bannen. Dazu kommt eine Geschichte der Kirchenmusik im 3.Reich, ein Hörbild von Hans Prolingheuer im Südfunk Stuttgart. Diese CD kann gegen Unkosten von 12 Euro incl. Versand bei uns bestellt werden. Sie kann auch als reine MusikCD bestellt werden, dann aber fehlt die Sendung "Kirchenmusik im Dritten Reich" vom Südfunk Stuttgart. Zu dem Autor, Hans Prolingheuer (pdf 187kB) gibt es dieses PDF.

ergänzt 04.06.2006 Bilder zur Orgelbewegung und zu anderen Bewegungen:

        

1) die Orgel des Hermann-Göring Heimes in Zschornewitz, 1944 gebaut

2) Orgelentwurf von Walter Supper : ideale Orgel für eine Fahnenhalle

3) das aus "deutschem Fels" gemeißelte "nordisch germanische" Haupt des "deutschesten aller Komponisten"

4) Die Orgel als Symbol der "Volksgemeinschaft"

 

1-4 aus Orgel und Nationalsozialismus von Michael Gerhard Kaufmann

ergänzt 10.03.2007 Das Abnahmegutachten von Kissel (hier am Spieltisch der Reichsparteitagorgel) und ein hochinteressanter Brief von Morstadt an Oscar Walcker mit einer Liste der Naziprominenz (heute liest sich die, wie die Gästeliste bei Hannibal Lector's Leichenfestessen), der Oscar Walcker Weiheschriften der Parteitagsorgel zusenden sollte. Darunter befand sich an erster Stelle "Der Führer", der mit "Mein Führer" angeredet werden musste. Wer etwas über Morstadt herausfinden kann, möge sich bitte mit entsprechender Info bei mir melden!

ergänzt 12.6.2007 : zu Kirchenmusik unterm Hakenkreuz. Im Jahre 1995 erschien im Merseburger Verlag "KIRCHENMUSIK IM NATIONALSOZIALISMUS" herausgegeben von Dietrich Schuberth. In diesem Buch wird erstmals umfassend von den Autoren Dümling, Martini, Prolingheuer, Riethmüller, Ohse, Herbst, Reinighaus, Reich, Krieg und Honders über das Verhältnis von Kirchenmusiker zum Nationalsozialismus recherchiert. Daneben erschien im Jahr 1997 Michael Gerhard Kaufmanns Buch "Orgel und Nationalsozialismus" das sich auf den Orgelbau und die spezifische Instrumentalisierung der Orgel durch die  Nazis beschäftigt. Besonders intensiv hat sich Hans Prolingheuer mit der "Kirchenmusik unterm Hakenkreuz" auseinander gesetzt, das in der hier vorgestellten Radiosendung einen Höhepunkt findet. Es wurde also in den 80er und 90er Jahren viel Arbeit in diese Richtung geleistet. Und nun eben wird es Zeit, dass diese Arbeit verdichtet wird, was offensichtlich in einigen Dissertationen ihren Niederschlag findet. Wir sind also gespannt wie es hier weiter geht und wir werden noch einige "Monumente" der Orgelgeschichte ins Bodenlose stürzen sehen. Ebenso wie man die heute aufgeblasenen Frösche der Kirchenmusik und des "Orgelsachverstandes" in nur wenigen Jahren sehr genau bereinigen oder begradigen werden wird.

ergänzt 10.04.2008 :

„Christenkreuz und Hakenkreuz“ Kirchenbau und sakrale Kunst im Nationalsozialismus, eine Ausstellung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand,Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin,18. April bis 12. Juli 2008, bei der ich die Gelegenheit hatte, etwas mitwirken zu dürfen. Die Eröffnung ist am Donnerstag, 17. April 2008, 18 Uhr (2.Etage, Saal A) Gestaltet wurde diese Ausstellung von Prof. Dr. Stefanie EndlichMonica Geyler-von Bernus Beate Rossié

für das Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart e.V. Mit besonderer Unterstützung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V. in München, des Aktiven Museums Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. und des Vereins Gegen Vergessen – Für Demokratie.

Zur Ausstellung:

 Wie zeigte sich der Einfluss der nationalsozialistischen Ideologie in der Gestaltung jener Kirchen, die nach Hitlers Machtantritt erbaut wurden? Was berichten uns die künstlerischen und architektonischen Sachzeugnisse, die bis heute erhalten sind, über die damalige Anfälligkeit der Kirche für Rassismus, "Volksgemeinschafts"-Propaganda und Totenkult?

 In den Jahren nach 1933 wurden zahlreiche Kirchen neu gebaut und künstlerisch gestaltet. Die Zahl  von mehr als 900 Kirchenneubauten, Umgestaltungen und neuen Gemeindehäusern für beide Konfessionen widerlegt die weit verbreitete Ansicht, dass Kirchenbau und Kirchenkunst in der NS-Zeit nahezu zum Erliegen gekommen seien.

 

Dokumentation 1.Teil

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Oscar Walcker : Erinnerungen eines Orgelbauers, Die große Orgel in der Kongresshalle zu Nürnberg. Blatt 1

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Oscar Walcker : Erinnerungen eines Orgelbauers, Die große Orgel in der Kongresshalle zu Nürnberg. Blatt 2

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Oscar Walcker : Erinnerungen eines Orgelbauers, Die große Orgel in der Kongresshalle zu Nürnberg. Blatt 3

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Brief des Stellvertreter des Führers "Martin Bormann" an Oscar Walcker

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Disposition der Riesenorgel in Nürnberg Opus 2500 mit 220 Register Blatt 1

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Disposition der Riesenorgel in Nürnberg Opus 2500 mit 220 Register Blatt 2

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Disposition der Riesenorgel in Nürnberg Opus 2500 mit 220 Register Blatt 3

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Brief von "Knaurs Lexikon 1938 : welches ist die größte Orgel ?"

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Ludwigsburger Kreiszeitung vom 31.8.1936 "Große Walcker-Orgel für Nürnberger Kongreßhalle"

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Ludwigsburger Kreiszeitung vom 31.8.1936 "Große Walcker-Orgel für Nürnberger Kongreßhalle" Bilder Spieltisch und Monteure

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Thüringer Allgemeine Zeitung Erfurt 29.8.1936 " Die größte Orgel Europas"

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Kölnische Volkszeitung 27.8.1936 "Ein gigantisches Orgelwerk"

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Deutsche Tageszeitung Hermannstadt 10.9.1936 "Lurenklänge auf der Nürnberger Riesenorgel"

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Deutsche Tageszeitung Hermannstadt 10.9.1936 "Lurenklänge auf der Nürnberger Riesenorgel" 2.Teil

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Charlottenburger Zeitung Berlin 2.9.1936 "Die Wunderorgel von Nürnberg"

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Völkischer Beobachter Berlin 6.10.1936 "Erstes Konzert auf Europas größter Orgel"

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Münchner Zeitung 6.10.1936 " Die Orgel erklang !"

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Fränkische Tageszeitung Nürnberg 27.10.1937 "Letztes Konzert"

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Der Alemanne Freiburg 6.9.1936 "Die größte Orgel Europas"

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Leipziger Neueste Nachrichten 4.9.1936 "Prof. Günther Ramin, der Leipziger Thomasorganist am Spieltisch der neuen Riesenorgel.."

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Neue Nationalzeitung Augsburg 5.10.1936 " Erstes Konzert auf Europas größter Orgel"

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Nürnberger Beobachter 19.8.1936 "Größte Orgel Europas spielt"

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Der Führer, Karlsruhe 6.9.1936 "Die Pfeifen der Nürnberger Orgel"

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Jlustrowany Kuryer Krakau  28.8.1936 "Größte Orgel Europas"

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Vogtländischer Anzeiger Plauen 30.8.1938 "Eine Großorgel für den Saal des Parteikongresses"

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Fränkische Tageszeitung Nürnberg-Fürth 31.8.1936 " Der Führer hört die neue Orgel, daneben sitzen Heß, Ley, Streicher,Dietrich, Liebl"

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Film-Kurier Berlin 27.8.1936 "Der Filmorganist Kissel wird zum Sachverständigen in Sachen Orgel Nürnberg berufen"

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Fränkische Tageszeitung 5.10.1936 " Konzert in der Festhalle"

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Fränkische Tageszeitung 13.10.1936 " Die vielseitigste Orgel"

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Kasseler Post 1.9.1936 "Die größte Orgel Europas"

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Morgenblatt der Deutschen Allgemeinen Zeitung "Die Wurlitzer Orgel in der Luitpoldhalle" (hier handelte es sich um eine Fehlmeldung die später revidiert wurde und die einiges Aufsehen erregte, da es in mehreren Zeitungen so falsch gemeldet wurde)

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Frankfurter Volksblatt 17.9.1938 "Eine Orgel, so groß wie vier Häuser"

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Stettiner Zeitung 18.9.1936 "Europas größte Orgel"

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Neue Abend Zeitung Ludwigshafen 20.9.1936 "Europas größte Orgel"

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Liegnitzer Tageblatt 20.9.1936 "Europas größte Orgel für die Nürnberger Kongreßhalle"

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Niederbarminer Nachrichten Rüdersdorf 2.9.1936 "Europas größte Orgel"

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Die Musik Woche 30.Heft 1939 "Das Orgelwerk der Nürnberger Kongreßhalle - Die größte Orgel des Kontinents" Blatt 1

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Die Musik Woche 30.Heft 1939 "Das Orgelwerk der Nürnberger Kongreßhalle - Die größte Orgel des Kontinents" Blatt 2

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Fränkische Tageszeitung 13.10.1936 "Zahlen um die Wunderorgel"

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Fränkischer Kurier 6.10.1936 "Erstes Orgelkonzert"

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Nürnberger Zeitung 7.10.1936 "Nürnberg hört Europas größte Orgel"

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Nürnberger Zeitung 14.10.1936 "Zweites Orgelkonzert in der Kongresshalle"

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Sonntagsblatt Lüneburg  "Gedenken für einen Grossen im Reiche der Orgel - Gnade der Arbeit "  Blatt 1

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Sonntagsblatt Lüneburg  "Gedenken für einen Grossen im Reiche der Orgel - Gnade der Arbeit "  Blatt 2

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Sonntagsblatt Lüneburg  "Gedenken für einen Grossen im Reiche der Orgel - Gnade der Arbeit "  Blatt 3

wird fortgesetzt

 

 

Impressum : 

Besitzer : Orgelbau Gerhard Walcker-Mayer

G. Walcker-Mayer (gwm) gewalcker@t-online.de

Telefon 0049 6805 - 2974 oder 0049 170 9340 126

Telefax 0049 6805 91 3974