Über Bulgaren, ein Orgel Präludium und einer Hand voll Balkanschnee

oder

über das reine Glück von einer Rose geliebt zu werden

Die Menschen in der bulgarischen Stadt Russe (Rustschuk an der Donau)

von Gerhard Walcker-Mayer 31.Oktober 2003

 Der sechzigjährige Maler Petar Nikolov hat soeben eine seiner vielen Aquarell- und Ölbilder-ausstellungen in Russe/Bulgarien eröffnet, wo ihn ein schwäbischer Orgelbauer nach dem Preis für ein Frauen-Porträt befragte. Nikolov wollte es aber nicht verkaufen. Er suche eine typische Bulgarin, so der Orgelbauer, die er in allen wesentlichen Zügen in dem Frauenporträt des Malers gefunden habe, und die er repräsentativ für die Stadt Russe und seine schönen Frauen in seinem Herzen aufbewahren könne. Ein Porträt, dass er auch als ein Symbol dieser selbstbewussten und stolzen Frauen, die Verantwortungen in politischen und sozialen Bereichen nicht ausweichen, für sich in Erinnerung halten könnte. Das Bild einer schönen Frau wird somit Gesprächsgegenstand dieser zweier Männer. Dazu tritt die Frau des Malers: sie ist die gemalte Person. Eine kleine wundersame Geschichte nimmt ihren Anfang. Sie wird fortgesetzt dadurch, dass der Orgelbauer in weiteren Tagen immer wieder die Galerie besucht und schließlich völlig von einem weiteren Porträt gefesselt wird : das ausgebrannte und fragende, bohrende Gesicht eines jungen Mannes, der die Welt mit dem Augen umzugraben scheint. Diesmal ist es das Gesicht des Malers selbst, diesmal wird ein Preis verhandelt und diesmal hat der Orgelbauer Glück. Der Maler gibt ihm ein Bild, einen Wurf, wie er vielleicht alle hundert Jahre gelingt, und er hat Angst einen Teil seiner Seele verkauft zu haben. Der Orgelbauer teilt diese Angst insofern, dass er sich  des „Bildnis des Dorian Gray“ bemächtigt habe, einer Sache also, die seine Phantasie weiter treiben könnte, als es sein Wille verkraften kann. Oder, um es mit anderen Worten zu sagen, dass der Ästhetizismus des Oscar Wilde seinen festen Platz im zukünftigen Leben des Orgelbauers einfordern wird. Doch in dem Bild des Malers, da liest der Orgelbauer auch das geheimnisvolle indische Wort "tat twam asi !"  - (das bist Du !). Petar Nikolov und Gemahlin werden nach Kaufabschluss von dem Orgelbauer zum Essen eingeladen, in dessen Folge Petar dem Orgelbauer das Angebot macht ihn porträtieren zu wollen. Vier Tage später, am 29.Oktober 2003 liest der Orgelbauer einen Artikel über den Maler Petar Nikolov, in einer der beiden Russener Zeitungen, der mit der Schlagzeile eingeleitet wird : „nur die, welche ich liebe, die kann ich auch porträtieren“.

 

Zeitungsartikel über den Maler Petar Nikolov

das Selbstporträt Petar Nikolovs  und das Bild einer Dame

die tagaus - tagein vom Theater aus in den Stadtpark von Rustschuk blickt

 

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Eine Sensation ist, dass ein Kulturminister einer demokratischen Regierung komponiert, - aber was für eine Sensation ist es, dass dieser Kulturminister für ein Instrument komponiert, für das sich sonst kaum noch irgendwelche gegenwärtige Komponisten erwärmen. Und das geschieht in einem Land, in dem es zusammengenommen gerade mal 8 ( jawohl acht Stück) solcher Instrumente gibt : ja, unsere Freunde ahnen es bereits, dieses Instrument für das der Kulturminister der Demokratischen Republik Bulgariens Bojidar Abraschev sein Präludium geschrieben hat, - es ist die Orgel. Und es handelt sich um die spezielle Orgel in der Donaustadt Russe, in der Kath Kirche St. Paul, aus Anlass des 95jährigen Bestehens dieser Orgel. Bojidar Abraschev erweist damit unserer gesamten Zunft eine große Ehre, und wir verneigen uns in Anerkennung dieser Begeisterung, mit der der Minister unmittelbar nach Kenntnisnahme von den Gegebenheiten ans Werk ging und das Stück realisierte. Noch vor Antritt seiner Dienstreise nach China am 28. Oktober 2003 liess Abraschev per Boten die Noten von Sofia nach Russe schicken, damit sie mir zum Kopieren und zur Bereitstellung auf dem Internet übergeben werden konnten. Wohl einmalig in der Geschichte des Orgelbaus und der Orgelkomposition dieser Vorgang. Abraschev hat es sich nicht nehmen lassen, in Anerkennung, dass das Instrument von deutscher Hand gebaut wurde, nun von deutscher Hand restauriert wird und nun auch von deutscher Hand erstmalig bespielt werden soll, den Text sowohl in bulgarisch, als auch in deutsch zu verfassen. Hier also ein Vorgang, wie er bisher noch nie auf dem Internet und im Bereich des Orgelspiels vorkam. und hier die Noten zum Download, in einer Qualität die jedem Orgelspieler gerecht wird. Möge das Werk den Meister loben, und mögen viele Organisten Gebrauch davon machen, das Präludium für Orgel von Bojidar Abraschev an ihrer Orgel ihren Hörern vorzuspielen. Hier also nun eine Welturaufführung, auf der Sie unsere lieben Leser, Organisten oder Orgelfreunde vielleicht einmalig in der Orgelgeschichte eingebunden werden können, indem Sie an diesem schönes Ereignis partizipieren : nehmen Sie diese Noten vom Internet und spielen Sie es Ihren Hörern vor. Wir haben das Blatt in originaler Größe mit der Handschrift des Ministers aufgespeichert. Die Kapazität ist etwa 150kByte per Blatt als JPG-file :

Noten Präludium für Orgel von Bojidar Abraschev Blatt 01 mit Titel

Noten Präludium für Orgel von Bojidar Abraschev Blatt 02

Noten Präludium für Orgel von Bojidar Abraschev Blatt 03

Noten Präludium für Orgel von Bojidar Abraschev Blatt 04

 

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Vor sieben Jahren hatte ich einen Traum, in dem ich als Opernbesucher einer Sängerin eine Rose zuwarf, die kaum auf dem Boden angekommen sich in eine Stadt verwandelte. Aus dem Boden wuchsen seltsame Gebäude und Türme. Ein magisch, surrealistisches Bild, welches seit Jahren auf unseren Internetseiten präsent ist, wurde von mir als Traumsymbiose im Stil des Magischen Surrealismus gemalt. Nun heute ist mir klar, dass diese aus der Rose gewachsene Stadt, die Stadt Russe ist. Das Wort Russe wurde von der Traumquelle einfach begrifflich in Rose umstilisiert. Wer sich schon etwas mit Träumen beschäftigt hat weiß, dass solcherlei Spiegelungen in Verbindung mit präkognitiven Elementen sehr oft in Träumen vorkommen.

Ja, wir werden hier an manchen Tagen bis zu dreimal am Tag in Konzerte geführt, in nahezu jeder zweiten Woche erhalten wir Theaterkarten, und der Opernbesuch fand statt, ohne Rose zwar, aber diese und ihre Wirkungen folgten in mehreren Fällen. Die Magie der Stadt Russe erschöpft sich nicht in ein paar alten Häusern, in ein paar Restaurantbesuchen, oder in ein paar belanglosen Tischgesprächen. Sondern diese Stadt hat wie auf einem heiligen Hain eine ebensolche Aura geschaffen, die aus einer seltsamen Mischung aus Habsburger-, Türken- und Russenkultur geschöpft wurde. Dabei haben aber diese Menschen am Balkan, und dies kann man an der Volksmusik der Bulgaren immer wieder feststellen, ihre eigene Kultur wie einen großen, geheimen Schatz bewahrt.

Eine ganz besondere Freude war für mich der Besuch einer Musikvorstellung mit der Sängerin Valya Balkanska im Konzertsaal des Rathauses von Russe.  Hier konnten wir die schneidenden Stimme der Frau aus dem Balkan lauschen, begleitet von einem Dudelsack (der bulgarischen Gaida), der den stehenden Ton der Orgel vorweg nahm. Man braucht sehr viel Zeit bis man diese Art von Musik versteht, ohne die Sprache verstehen zu müssen, aber dann, wenn man das Wesen erkannt hat, das hinter diesen Klängen versteckt ist, dann ist es eine herrlich erfrischende und inspirierende Musik. Valya Balkanskas Stimme ist auf den goldenen Grammophonplatten der beiden Raumschiffe Voyager I und Voyager II anno 1977 aufgezeichnet worden ,als markantes Beispiel für menschliches Kulturschaffen.

Ein wunderschönes Erlebnis war für uns bei einer Folkloreveranstaltung zu erleben wie 100 bis 120 Zuschauer sich zusammenfanden den Hora, einen Kreistanz zu tanzen. Mit ungeheurer Genauigkeit und Disziplin wurden da komplizierteste Bewegungen vollführt zu der Musik von Gaida und Kaval, Dudelsack und  Hirtenflöte. Sehr früh werden die Bulgaren in Kindergärten und Schulen herangeführt diese Variationen zu den Tänzen zu erlernen. Für alle Bulgaren ist es daher selbstverständlich mit ihrer Volksmusik groß zu werden und mit dieser Musik ihr ganzes Leben mitzubegleiten. Der Tanz als Lebensweg, so habe ich die Menschen in Bulgarien erleben dürfen, und dies war der schönste Eindruck.

 

Magisch-Surrealistisches Bild der Stadt Russe von gwm, verbesserte Version 2000

eine Rose in Russe

Tanz des Hora in einem Baseballstadion in Russe

CD von Valya Balkanska

 

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Die 26 jährige Fremdsprachenkorrespondentin Lora Mircheva hat uns viel Unterstützung bei Interviews und Übersetzungen geleistet und sie hat uns mit Ratschlägen geholfen, wie man das eine oder andere Problem hier anpackt. Sie spricht perfekt Englisch, Deutsch, Französisch und natürlich ihre Heimatsprache Bulgarisch. Lora war ein Jahr in München beschäftigt und sie hat auf vielen Schiffsreisen um den Globus die halbe Welt gesehen. Für mich repräsentiert Lora Mircheva  die ungeheure Lebenslust der Bulgaren. Aber auch die seltsame Orientierungslosigkeit, die Freiheit sein könnte, und die viel Neugier und planlos Fragendes beinhaltet, und die immer etwas Rätselhaftes darstellt, das ist etwas Bulgarisches, das den Balkan wie einen geheimnisvollen Nebel an den Bergspitzen umsäumt. Und dieser Nebel vor Sonnenaufgang, er lässt das Fatale aufscheinen, das Schicksal, das als eine große Frage hinter dem Morgen aufleuchtet. Wer weiß schon, was morgen wichtig ist. Sicherheit jedenfalls wie es bei uns angestrebt wird, an das denkt hier in Bulgarien ohnehin niemand.

Die alte und neue Oberbürgermeisterin von Russe ist Eleonora Nikolova, die bei der letzten Wahl ihre ungeheuren 75% aller abgegebenen Stimmen erhalten hat. Wir haben die erste Dame Russes bereits vor 2 Monaten kennengelernt und anlässlich ihres Besuches in der Kirche auch schätzen gelernt. In der Zwischenzeit nun haben wir viel von und über Eleonora gehört und gesehen, und wir können sie heute als eine dynamische Frau präsentieren, die im Zeitalter des Wassermanns eine Vorstellung darüber geben kann, was dynamischer Feminismus sein kann, wenn wir in unseren New Age - Bewegungen etwas vom Matriarchat der nächsten 1000 Jahre verstehen wollen.

Der arbeitslose Timohir B. läuft mir ein dutzend mal  in Russe über den Weg. Wir wechseln dabei zwei oder drei Worte und gehen weiter. Beim 13ten mal entschließen wir uns in das nächstgelegene Cafe zu gehen und unsere Bekanntschaft zu vertiefen. Timohir erzählt seine Geschichte, als Major der bulgarischen Armee und seine nachfolgende Ausbildung zum Donaukapitän. Seine Fahrten auf dem allesbestimmenden Fluß der Region bis hinein in die Ukraine. Seine Hoffnungslosigkeit heute erwähnt er nicht, das ist unbulgarisch.

 

Porträt Lora Mircheva,

Foto Eleonora Nikolova mit Orgelbauer  und eine weitere

originelle Arbeitstruppe : Arbeits-Frauen am Theater, die sich darüber amüsieren,

dass sie fotografiert werden

 

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Mintscho Ratschev ist Theatermeister des Russeschen Theaters. Wie viele Bulgaren ist er ein Fussballfan ganz besonderer Art : ihn interessiert nämlich hauptsächlich die Deutsche Bundesliga, die jeden Spielsamstag in Echtzeit in den bulgarischen Radios vorgeführt wird. Ich musste ihm versprechen von 1.FC Saarbrücken neben Wimpel und Schal auch eine Kappe mitzubringen.

1100 Jahre Musikkultur auf dem Balkan werden von den „Seven Saints“ repräsentiert, deren Leiter Dimitar Grigorov, ein 36 Jahre alter Bulgare aus Sofia ist, ein Ensemble, das im orthodoxen Tempel „St. Cyril und Methodius“ 1903 gegründet wurde. Grigorov kam mit den Sieben Heiligen ins Patheon nach Russe, wo eine fantastische Choralmusik vorgetragen wurde. Die „griechische„ Akustik des Patheon war bestens dazu angetan dieses herrliche Vokalwerk hell und glasklar erschallen zu lassen. Heilige Musik ist es, die erhebt und eine wirkliche Ergänzung zur Orgelmusik darstellt. Am Ende des Konzert befragte ich völliger Trance und Begeisterung Dimitar nach Aufnahmen der Gruppe -  spontan schenkte er mir eine CD. Die „Seven Saints“ waren bereits in Spanien, Belgien, Tschechien, Niederlande, und nun wird es Zeit, dass sie auch mal nach Deutschland kommen.

 

CD "Seven Saints"

 

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Am Morgen des 27,Oktober während des Frühstückes in unserer vom Bürgermeister gestellten VIP-Wohnung erstarre ich fast zu Tode, als plötzlich in den laufenden Radionachrichten die Worte: Gerhard Walcker und die bulgarische Bezeichnung für Orgelbaumeister ertönen, der Rest des Textes ist mir unverständlich. Das Rätsel löst sich im Laufe des Vormittags : in der Tageszeitung "Ufer" erschien ein halbseitiger Artikel bestehend aus Interview und Beschreibung der Orgelbauer durch eine Journalistin, was in den Radionachrichten vorweggenommen wurde. Es wurde auch im Magazin "Hafen" eine ganzseitige Reportage über die Orgelrestaurierung gebracht. Dazu erfolgte eine landesweit ausgestrahlte Fernsehgeschichte über unsere Arbeit an der Voitorgel zu Russe, welches damit der fünfte Fernsehbeitrag in Bulgarien innerhalb der letzten sechs Wochen ist. Diese Menschen hier lieben diese Arbeit an einer Pfeifenorgel, sie sind völlig begeistert über dieses Instrument, das sie eigentlich nicht kennen, das so untypisch für Bulgarien ist. Nie in meinem 36jährigen Tätigkeit als Orgelbauer wurde ich derartig befeuert hinterfragt und nach Sachverhalten und Fakten angegangen wie es hier nun in Russe immer wieder geschieht.

Zeitungsartikel "Ufer" vom 27.Oktober 2003

Magazinartikel "Hafen"

 

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Wenn Petar S. sagt, dass er morgen um fünf vor 9 Uhr mit seinem Dienstmercedes um die Ecke wartet, dann kannst Du deine Uhr danach stellen. Das ist dann der andere Balkan, nämlich das Land der angenäherten Perfektion. Der Fahrer des Unternehmers Iwan P. Minev, der neben anderen Spenden großzügig unserem Orgelprojekt mit Hilfestellungen aller Art unter die Arme greift, fährt mich also am Mittwoch, den 29.Oktober nach Varna, um mich zum Flugzeug nach Frankfurt zu bringen. Aber das Flugzeug des Thomas Cook (verflucht sei dieser Name) flog einfach zwei Stunden vorher ab. Nein, dies ist nicht Balkan, dies ist Lufthansa und Quelle, die rigoros nach schnellen Gewinnen schielen, und den einzelnen Flugbucher abschiessen, wenn er nicht in ihr Konzept passt. Nun, jetzt kommt der Balkan ins Spiel : man ärgert sich nicht, sondern man bemerkt den wundervollen schönen Oktobertag. Petar, Ognyan Zhekov und ich, wir gehen in die orthodoxe Kirche Varnas, zünden dort Kerzen an, und entschließen uns, in einem Restaurant direkt am Schwarzen Meer unser Mittagsmahl einzunehmen. Der Shopska Salat  ist zwar eiskalt, so wie der Wodka serviert werden sollte, aber das folgende Fleischgericht versöhnt wieder. Da sitzen wir draußen im Freien, auf Holzdiehlen, die über dem Strand gebaut sind, keine 30 Meter entfernt vom Wasser des herrlich türkisenen Schwarzmeeres und beobachten die Öltanker, wie sie ihre Wendemanöver vor dem Hafen Varnas vollführen. Wir betrachten wie Spatzen sich streiten mit freilaufenden Hunden um ein paar Pommes (pirschni kartoffi), und wir freuen uns, auf dem riesigen Strand die einzigen Gäste zu sein, von einem  Angler abgesehen. Bei herrlichster Luft und einer einmaligen Oktobersonne scheint uns das Fatum zuzurufen : „nimm was dir geboten wird, und frage nicht“. Nach Bezahlen der Rechnung sagt die Bedienung, "kommt bald wieder !", und wir fühlen uns heimisch wie nie. "Auf nach Odessa" ruft man im Scherz, "nach Odessa, wo Oscar Walcker vor hundert Jahren sein Weib, eine Russin, meine Urgroßmutter gefunden hat". Bei der Rückfahrt nach Rousse singt Ognyan : „Ach ist das Leben wunderschön!“

Am nächsten Tag fährt mich Petar nach Sofia, einen erneuten Anlauf zum Abflug nach Frankfurt zu finden. Sein eingebautes Radarwarngerät zeigt ihm insgesamt 8 Radarfallen der Polizei an, auf der Fahrt Russe – Sofia, also auf knapp 400 km relativ gutmütiger Fahrstrecke. Auf dem Balkan-Gebirge, kurz vor Sofia liegt schon die erste Hand voll Schnee. Es gibt noch eine Hühnersuppe und mit drei oder vier Worten verabschieden wir uns: „alles ok, kein Problem, bis bald…“ so verlasse ich Bulgarien, und so werde ich es wieder finden.

am Schwarzen Meer in Varna  und ein

bulgarischer Stern, der Jahrhunderte ausleuchtet

Iwan P. Minev am Schreibtisch

 

gwm 31.10.2003

Vorläufer dieses Artikels : bulgarian summer

 

 

Impressum : 

Besitzer : Orgelbau Gerhard Walcker-Mayer

G. Walcker-Mayer (gwm) gewalcker@t-online.de

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