Valladolid - eein geheimnisvoller Garten südlich des Jakobsweges. 
 

Bilder können wie Gleichnisse oder Symbole sein, dann deuten Sie etwas an, und geben Raum für weiteres Fantasieren und Träumen.

 

 
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mit 2 Bilder aus San Sebastian beginnen wir diese Serie - dort geht gerade die Sonne unter ...

 

    Bild006.jpg (59050 Byte) die älteste Kirche Valladolids

El Salvador - eine pythagoräische Vision

 
und hier beginnt eine surreale Reise durch die Stadt, lassen Sie sich überraschen, hinter allen Bilder sind wie hinter Masken unheimliche Geschichten versteckt    
  Bild008.jpg (111845 Byte) Bild012.jpg (79504 Byte) man meint ein Böcklinsches Gemälde vor sich zu haben  
Bild062i.jpg (66288 Byte) die Türe ist der Übergang von einer Welt in die andere Welt,

Symbol für Grenzerlebnisse

  Bild020a.jpg (68641 Byte) Bild020b.jpg (44077 Byte) Bild022a.jpg (54031 Byte) Im Pythagorismus gibt es die "fünf" nicht

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  Bild027.jpg (24609 Byte) damit lässt sich die ganze Welt erklären
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Lieber Freund,

von Valladolid sende ich Ihnen schöne, sommerliche Grüße und wünsche auch Ihnen ein angenehmes Wetter. Wir haben hier nun nach rund 2 Wochen mit täglich 14stündiger Arbeit einen Riesenschritt gemacht. Aber dennoch ist ein großer Druck da, zum vorgegebenen Termin fertig zu werden. Denn die Orgel ist in wesentlich schlimmeren Zustand als gedacht und geplant.

Heute habe ich mit meinem Mitarbeiter, der sich übrigens hervorragend in die ganze Sache eingearbeitet hat, zum erstenmal die Stadt etwas besichtigt : an jeder Ecke eine Kirche, meist sogar uralt und mit historischer Substanz. Die Stadt muß besonders in der Renaissance einen Höhepunkt in ihrem kulturellen Schaffen und Blühen gehabt haben. Überwältigend sind die Kathedralen und großen Kirchen mit ihren riesigen 5-6 Meter Durchmesser-Säulen - wahre Steinwelten - Kosmen, in denen bei Gottesdiensten ein herrliches Zauberlicht leuchtet. Auch das Straßenbild ist für unsere Augen und Ohren etwas völlig ungewohntes. Hier ist bei annehmbaren Wetter grundsätzlich die ganze Familie auf den Beinen, also praktisch ist die ganze Stadt im inneren Kern flanierend unterwegs, man sitzt und trinkt einen Cafe in den hunderten von Cafeterias oder man sitzt einfach auf einer Bank und sieht sich die Bewegung der Menschenmassen an. Alles lacht und man hat frohe Gesichter. Der südländische Charme dieser Menschen nimmt einen rasch in Beschlag. Die Menschen sind überaus agil und lebendig, sehr freundlich und immer interessiert - natürlich immens sprachbegeistert mit Händen und Füßen. Was besonders positiv auffällt ist, dass man kaum Betrunkene sieht, allerdings gibt es viele Bettler, auch viele junge Menschen, die betteln, und es gibt viele Losverkäufer an allen Straßenecken und an allen Plätzen.

Annehmbare Orgeln gibt es leider keine - ich glaube, wenn wir hier fertig sind, haben wir eine der wenigen überhaupt funktionierenden Instrumente hier geschaffen. Diese äußerst schlechte Qualität, die wir hier an diesem Instrument aufgefunden haben setzt sich in vielen anderen Dingen fort, was zur Folge hat, dass die Leute hier dem "technischen Germanismus" frönen, aber tatsächlich nicht ernsthaft damit beschäftigt sind an ihrer Lage etwas zu ändern. Mir ist dies irgendwie sehr sympathisch, man nimmt alles nicht so bierernst wie in unseren sauertöpfischen Provinzen.

 

Mit den besten Grüßen und Wünschen

Ihr Gerhard Walcker-Mayer 22.9.2001

 

 

 

 

 

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Besitzer : Orgelbau Gerhard Walcker-Mayer

G. Walcker-Mayer (gwm) gewalcker@t-online.de

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